Sicherheit

Lufthansa-Jet außerplanmäßig zwischengelandet

Ein herrenloses Gepäckstück hat ein Lufthansa-Flugzeug zu einer Zwischenlandung in Island genötigt: Der Passagier dazu war nicht mit an Bord gegangen. Der Flieger war nach Detroit unterwegs – wie die Maschine, in der ein Attentäter überwältigt worden war.

Einen Tag nach dem vereitelten Anschlag auf ein US-Flugzeug auf dem Weg nach Detroit ist eine Lufthansa-Maschine in Island zwischengelandet. Anlass war nach Angaben der Fluggesellschaft ein herrenloses Gepäckstück. Die Lufthansa-Maschine war in Frankfurt am Main gestartet und ebenfalls auf dem Weg nach Detroit.

„Es gab zu keiner Zeit ein Sicherheitsproblem“, sagte Lufthansa- Sprecher Peter Schneckenleitner. Das Gepäckstück sei in Island ausgeladen worden und die Maschine inzwischen auf dem Weg nach Detroit. Der Stopp habe gut eine Stunde gedauert.

Das Gepäckstück sei in Frankfurt 100-prozentig gecheckt und danach in die Maschine mit der Flugnummer LH442 verladen worden, die laut Flugplan um 13.40 Uhr starten sollte.

Erst als das Flugzeug schon in der Luft war, sei aufgefallen, dass der dazugehörige Passagier nicht an Bord gegangen sei. Deshalb sei die Maschine außerplanmäßig in Island zwischengelandet und das Gepäckstück ausgeladen worden.

( dpa/cl )

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