Terroranschlag in Minsk

Behörden haben offenbar U-Bahn-Bomber gefasst

Die Staatsanwalt in Weißrusslands Hauptstadt Minsk hat möglicherweise den U-Bahn-Bomber ausgemacht. Es gebe bereits "erste Geständnisse", hieß es.

Foto: AFP

Zwei Tage nach dem blutigen Anschlag auf die U-Bahn von Minsk haben die weißrussischen Behörden nach eigenen Angaben den mutmaßlichen Täter gefasst. Wie die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, wurden insgesamt zwei Verdächtige festgenommen. Einer von ihnen soll den Sprengsatz in der U-Bahnstation deponiert haben. Wann die Festnahmen erfolgten, ließ er offen.

Es gebe bereits „erste Geständnisse“, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax-Sapad den stellvertretenden Generalstaatsanwalt Andrej Schwed. „Wir können mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, dass einer der Festgenommenen der Täter ist“, fügte er hinzu und verwies auf Videomaterial aus der Bahnstation.

Bereits am Dienstag waren im Zusammenhang mit dem Attentat drei Menschen festgenommen und vernommen worden.

Bei dem Bombenanschlag am Montag waren zwölf Menschen getötet und rund 200 weitere verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Terroranschlag aus, dem ersten seiner Art in der früheren Sowjetrepublik.

Neueste Politik Videos

Neueste Politik Videos

Beschreibung anzeigen