In Warschau musste ein aus London kommendes Flugzeug wegen einer Bombendrohung außerplanmäßig auf dem kleineren Flughafen Modlin landen. Der Flughafen wurde daraufhin vorübergehend geschlossen, wie ein Sprecher dem Sender TVN24 mitteilte. Mittlerweile gilt die Gefahr auf diesem und weiteren Linienflügen aber als gebannt.
Bombenalarm im Flugzeug: Maschine muss in Warschau-Modlin landen
Die Maschine war den Angaben zufolge am frühen Morgen mit 181 Menschen an Bord in London gestartet und sollte eigentlich auf dem größeren Chopin-Flughafen in Warschau landen. Weil es aber während des Fluges einen Alarm gab, wonach sich an Bord eine Bombe befinden soll, wurde das Flugzeug auf den Flughafen Modlin umgeleitet, der vor allem von Billigfliegern genutzt wird. Die Maschine sei nach der Landung auf eine Außenposition verwiesen worden und werde nun von Spezialisten untersucht, sagte der Flughafensprecher.
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Am Mittag teilte der Modlin-Flughafen dann mit, dass sich die Bedrohungslage nicht bewahrheitet habe. „Nach Abschluss der Maßnahmen der zuständigen Einsatzkräfte ist der Flughafen Warschau/Modlin wieder im Normalbetrieb“, hieß es.
Bombendrohungen: Keine Sprengsätze an Bord internationaler Flüge festgestellt
Zudem berichten britische Medien von weiteren Flügen, die am Dienstag von Bombendrohungen betroffen waren: eine zweite Maschine aus Großbritannien auf dem Weg nach Murcia in Spanien, eine aus Kopenhagen kommende Maschine, die ebenfalls nach Polen flog, sowie eine Maschine in Bulgarien (aus Israel kommend).
Der Flieger aus Dänemark war bereits sicher am Chopin Airport in Warschau angekommen. „Wir können bestätigen, dass es eine Drohung gegen den Flug SK751 von Kopenhagen nach Warschau gegeben hat“, hieß es in einer E-Mail der Fluglinie. Das Flugzeug der skandinavischen Airline SAS sei „planmäßig in Warschau gelandet und die Passagiere haben das Flugzeug verlassen.“ Ein Sprecher des Chopin-Flughafens sagte der PAP, gegenwärtig laufe eine Sicherheitsüberprüfung der Maschine.
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Und auch im Süden Spaniens hatten sich die Sprengstoffwarnungen nicht bestätigen lassen. „Die Behörden schlossen das Vorhandensein von Sprengstoff an Bord des Flugzeugs aus“, bestätigte Francisco Lucas, der Delegierte der spanischen Regierung in der Region Murcia. „Der internationale Flughafen der Region Murcia hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. Ein Dank geht an die Einsatzkräfte, die an der Operation beteiligt waren“, sagte er.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Der Nachrichtenagentur „Reuters“ zufolge war heute Morgen ein Flieger aus Israel in Sofia gelandet, der anschließend von einer Anti-Terror-Einheit überprüft wurde. Laut Angaben der Webseite des Flughafens in Bulgarien landete dort heute nur eine Maschine aus Israel: ein Flieger des Fluganbieters „El Al“ aus Tel Aviv.
Notlandung in Budapest: Auch Bombendrohung gegen Wizz-Air-Flug
Bereits einen Tag zuvor gab es einen ähnlichen Vorfall an Bord eines Wizz-Air-Fluges aus London. Das Flugzeug, das nach Sofia unterwegs war, wurde am Flughafen in Budapest durchsucht, wie Wizz Air dem ungarischen Nachrichtenportal «24.hu» mitteilte. Die Bombendrohung habe das Cockpit der Maschine beim Durchfliegen des bosnischen Luftraums erreicht, hieß es in den Medienberichten weiter.
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Der Pilot habe sich infolgedessen für eine außerplanmäßige Landung in Budapest entschieden. In welcher Weise die Bombendrohung übermittelt wurde, war zunächst unklar. Zwei Kampfflugzeuge der ungarischen Luftwaffe stiegen auf, um das Flugzeug vom Eintritt in den ungarischen Luftraum bis zur Landung zu eskortieren, teilte Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi auf seiner Facebook-Seite mit. Alle Sicherheitschecks wurden in Budapest erfolgreich abgeschlossen, wobei keine Bedrohungen entdeckt wurden, wie die bulgarische Nachrichtenagentur BTA unter Berufung auf Wizz Air berichtete.
dpa/jcst





