Im Dezember will sich der AfD-Politiker Ulrich Siegmund als Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt zur Wahl stellen. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs könnte mit der AfD eine im Bundesland als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei an die Macht gelangen. Das BSW hatte bis zuletzt angekündigt, sich bei einer möglichen Wahl Siegmunds zum Ministerpräsidenten enthalten zu wollen. Die AfD kommt auf 39 Stimmen im Landtag. Siegmund ist also auf drei Stimmen aus anderen Reihen angewiesen. Er bleibt bisher vage, wo die Stimmen herkommen sollen, und verweist stets nur auf Gespräche mit einer anderen Fraktion und mehreren Abgeordneten.

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fmg/mit dpa/AFP/epd/KNA