Die USA haben im Konflikt mit Iran zahlreiche Mullahs getötet, allen voran Ajatollah Ali Khamenei. In iranischen Medien wird dieser als Märtyrer gefeiert. Und das staatliche Fernsehen hat seit seinem Tod im Gegenzug Todesdrohungen gegen Donald Trump veröffentlicht. Auch gegen Trumps Frau Melania gab es Drohungen. Nun wurde in einem Video außerdem erstmals Barron Trump ins Visier genommen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Die Drohungen sind offenbar so konkret, dass sie auch den US Secret Service beschäftigen. Zumindest bestätigte dieser gegenüber dem US-Sender CNN, dass man das Video kenne. Darin heißt es: „Wo könnte man Barron Trump töten?!“. Anschließend werden Bilder des Trump-Towers in New York und weitere bekannte Aufenthaltsorte des Präsidenten-Sohns gezeigt. Am Ende deutet ein Sprecher eine Prämie von 10 Millionen Dollar für die Ermordung Barrons an.

Laut den US-Sicherheitsbehörden ist das Video Teil einer iranischen Medienkampagne gegen die Präsidentenfamilie. Der Secret Service bewerte die Bedrohungslage laufend und passe Schutzmaßnahmen entsprechend an, heißt es.
News aus den USA
Iranische Drohungen gegen Donald Trump sorgten für Flugzeugwechsel
Der Präsident selbst ist seit geraumer Zeit iranischen Drohungen ausgesetzt. Besonders deutlich wurde das im Juli. Nach dem Nato-Gipfel in der Türkei wechselte Trump nach einer mutmaßlichen iranischen Drohung unbemerkt das Flugzeug. Der US-Präsident stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, verließ sie dann aber unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog.
Laut CNN befürchteten Trumps Sicherheitsleute, dass der US-Präsident in höchster Gefahr sei. So habe der Iran „offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei“ gehabt, hieß es damals. Informationen der „New York Times“ zufolge wusste Teheran zudem „genau, wo sich Herr Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks.“
lro







