Ein Cyberangriff mutmaßlich iranischer Hacker hat im vergangenen Monat ein britisches Kraftwerk für vier Tage lahmgelegt. Das berichtet der britische „Telegraph“ unter Berufung auf Regierungsquellen. Demnach mussten Beschäftigte mehrere Tage daran arbeiten, die Anlage wieder in Betrieb zu nehmen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Um welche Anlage es sich genau handelt, ist bislang nicht bekannt. Die britische Regierung verweigert nähere Angaben mit Verweis auf Sicherheitsgründe. Eine Regierungsquelle sagte laut dem Bericht, die Anlage sei im Verhältnis zur britischen Stromerzeugung „sehr klein“. Der Vorfall habe deshalb die Stromversorgung des Landes nicht beeinträchtigt.
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Irans erster erfolgreicher Angriff dieser Art?
Sollte tatsächlich der Iran hinter dem Angriff stecken, wäre das nach Einschätzung britischer Stellen offenbar der erste erfolgreiche Cyberangriff iranischer Akteure auf eine britische Energieanlage, bei dem der Betrieb tatsächlich unterbrochen wurde. Das macht den Fall so brisant – trotz der geringen Auswirkungen.
Der Angriff ereignete sich im Juli zeitgleich mit einer Serie von Cyberattacken auf die Wasserinfrastruktur in den USA. Davon waren Einrichtungen in mehreren US-Bundesstaaten betroffen.
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Das britische National Cyber Security Centre (NCSC) hatte bereits zuvor vor der wachsenden Gefahr durch Iran-nahe Hacker gewarnt. Die Behörde hatte britische Organisationen aufgefordert, sich auf mögliche Folgen entsprechender Angriffe vorzubereiten. Nach Angaben ihres Chefs hatte das NCSC im Jahr bis Mai mehr als 200 Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur bearbeitet.
lro





