Am Ende war der Druck zu hoch: Nachdem bekannt wurde, dass sich Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke mittels einer Leihmutterschaft zu Eltern machten, musste der damalige CDU‑Fraktionsvorsitzende im Juli seinen Posten räumen. Nur Wochen nach diesem politischen Erdbeben der Bundes-CDU, das der Kanzler für einen umfangreichen Kabinettsumbau nutzte, wird bekannt: Der umstrittene Politiker will ein weiteres Amt räumen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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„Ich habe mich entschieden, nicht erneut für den Vorsitz der CDU-Münsterland zu kandidieren“, sagte der CDU-Politiker den „Westfälischen Nachrichten“. Der Zeitung zufolge hatte Spahn noch im Juli erklärt, wieder antreten zu wollen. Sein Mandat als Abgeordneter im Bundestag behält er zunächst.
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Spahn: Leihmutterschaft in den USA – trotz klarer Parteilinie
Spahn und Funke waren mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden. Das wurde kritisiert, weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und sich Spahns Partei klar gegen eine Legalisierung ausspricht. Er selbst hatte das in der Vergangenheit auch getan. Sein Mandat als Abgeordneter behielt er.
An die Spitze des CDU-Bezirks Münsterland war Spahn, der aus Ahaus nahe der niederländischen Grenze stammt, vor zwei Jahren gewählt worden. Er löste damit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ab, der den Posten 21 Jahre lang innehatte und nicht mehr angetreten war.
daw, dpa





