Regionale Unterhändler in Teheran zu Gesprächen
In einem weiteren Versuch der diplomatischen Lösungssuche im Iran-Krieg treffen sich hohe Vertreter Pakistans, Saudi-Arabiens und der Türkei in Teheran zu Gesprächen. Pakistans mächtiger Armeechef Asim Munir sei am frühen Montagnachmittag (Ortszeit) angekommen, wie der staatliche iranische Rundfunk Irib mitteilte.
Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte laut Staatssender Press TV vor Reportern in Teheran, bei den Gesprächen in der iranischen Hauptstadt gehe es um gemeinsame regionale Sicherheitsinteressen.
Für Saudi-Arabien sollte Verteidigungsminister Chalid bin Salman teilnehmen, der Bruder des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Auch der türkische Geheimdienstchef Ibrahim Kalin würden anreisen, teilte ein Diplomat im saudischen Außenministerium mit. Geplant sei ein Treffen mit Irans Präsident Massud Peseschkian und Mohsen Resai, Generalsekretär des mächtigen iranischen Sicherheitsrats. Ziel sei, im laufenden Konflikt zu deeskalieren und diplomatische Lösungen zu suchen, hieß es aus dem saudischen Außenministerium.
Erst in der Vorwoche war Pakistans Armeechef Asim Munir in Teheran zu Gesprächen gewesen. Angesichts der neuerlich wieder steigenden Kriegsgefahr mit den USA soll er dabei auch eine „letzte Warnung“ an die iranische Regierung übergeben haben.