Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat die Polizei aufgerüstet und einen Wachposten mit speziellem Radar eingerichtet. Der Deutschen Presse-Agentur zufolge wurde die Technik auf der Besucherplattform des alten Towers installiert. Für Details war die Bundespolizei am Samstag nicht zu erreichen. Dem Nachrichtenportal „Tag24” zufolge handelt es sich allerdings um ein EchoShield-Radarsystem, das anfliegende Drohnen auf größere Distanzen erkennen und ihre Flugbahnen verfolgen kann.
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Auf dem Flughafen war vor wenigen Tagen in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden. Zudem war ein Flugzeug mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt kollidiert – möglicherweise einer zweiten Drohne.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Derweil hat Russland jegliche Verantwortung für den Drohnenvorfall in scharfem Ton zurückgewiesen.
day/dpa




