Beim Korrespondentendinner der White House Correspondents‘ Association (WHCA) in Washington sind Schüsse gefallen. Neben US-Präsident Donald Trump und dessen Frau First Lady Melania Trump waren weitere hochrangige Regierungsmitglieder vor Ort. Sie sollen das Ziel des mutmaßlichen Attentäters gewesen sein. Einen Gast hat der Attentatsversuch jedoch nicht aus der Ruhe gebracht. Das zeigen Aufnahmen des US-Senders CNN.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Als der Angreifer in den Saal stürmt, bricht dort Panik aus. Secret-Service-Agenten stürmen schwer bewaffnet herein und bringen die Politiker in Sicherheit. Die anwesenden Journalistinnen und Journalisten verstecken sich unter Tischen. Manche halten das Geschehen mit ihren Smartphones fest. Andere greifen noch schnell nach den Wein- und Champagnerflaschen auf den Tischen. Doch einer lässt sich das Abendessen nicht nehmen.
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Während Panik ausbricht, bleibt einer gelassen
Auf den Bildern ist zu sehen, wie ein Mann auf seinem Stuhl sitzen bleibt. Er wirkt vollkommen unbeeindruckt, als würde die Veranstaltung, die er gerade besucht, noch ihrem planmäßigen Ablauf folgen. Dann gönnt er sich noch einen Bissen von seinem Burrata-Salat. Im Hintergrund ist eine Sicherheitskraft mit Sturmgewehr auf der Bühne zu sehen, wo bis vor wenigen Minuten noch Donald Trump saß und sich einen Zaubertrick vorführen ließ. Neben dem Salatliebhaber ducken sich Menschen hinter Tischen.
Die Aufnahmen sorgen auch in den sozialen Netzwerken für Aufregung. Ein Ausschnitt, den ein Nutzer auf der Plattform X mit den Worten „My man“ überschrieb, wurde mittlerweile rund 10,5 Millionen Mal aufgerufen (Stand 14 Uhr). Auch einen Namen hat man dort für den Gast schon gefunden: „salad man“.
Schüsse in Washington: Bilder vom Attentatsversuch auf Trump
Wer ist der „salad man“?
Inzwischen ist sogar bekannt, wer sich hinter „salad man“ verbirgt: Michael Glantz. Er arbeitet als Agent bei der Creative Artists Agency – und vertritt unter anderem den CNN-Moderator Wolf Blitzer. Der CNN-Medienanalyst Brian Stelter identifizierte Glantz anhand des in den sozialen Medien veröffentlichten Videos und bezeichnete ihn als „Superagenten“.
Glantz äußerte sich einen Tag nach dem Vorfall gegenüber dem US-Klatschportal TMZ und sagte, er habe sich aufgrund der starken Polizeipräsenz in seinem Zimmer im Washington Hilton sicher gefühlt. „So etwas erlebt man nicht alle Tage“, sagte er.
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In einem Interview mit der New York Times sagte Glantz, er habe keine Angst gehabt. „Ich bin New Yorker“, sagte er. „Wir leben hier mit Sirenengeheul und ständigem Trubel. Ich hatte keine Angst.“ Gegenüber der Zeitung erklärte er weiter: „Ich habe Rückenprobleme, deshalb konnte ich mich nicht auf den Boden hocken. Ich lege großen Wert auf Hygiene und konnte mich unmöglich in meinem neuen Smoking auf den schmutzigen Boden des Hilton Hotels legen.“






















