Der ehemalige CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat sich offenbar bei einem E-Scooter-Unfall die Schulter gebrochen. Ihm gehe es „den Umständen entsprechend gut“, bestätigte der Außenpolitiker gegenüber RTL. Auch die „Aachener Zeitung“ hatte berichtet. Bereits vor zwei Tagen postete Laschet anlässlich der Karlspreis-Matinee ein Bild mit NRW-Innenminister Herbert Reul, auf dem er wohlauf wirkte – allerdings eine Armstütze trug.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Details, etwa der Ort des Unfalls oder die Schwere der Verletzungen, waren zunächst nicht bekannt. Im Krankenhaus soll er sich laut RTL nicht befinden. Dennoch muss sich Laschet wohl in Geduld üben: Schulterbrüche werden zwar nicht zwangsläufig operiert. Allerdings muss der Bruch für einige Wochen ruhiggestellt werden.

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#11 Armin Laschet über Corona-Fehler, Merz als Kanzler – und seinen Doppelgänger
Meine schwerste Entscheidung
 

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Laschet ist bekannt dafür, gerne mit dem E-Scooter den Großstadtverkehr zu umgehen. Im FUNKE-Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ erklärte er einmal, dass er oft mit SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius verwechselt wird. Er wohne in Berlin in derselben Straße wie Pistorius und fahre „morgens immer mit dem E-Scooter zum Bundestag“, so der ehemalige CDU-Vorsitzende. „Und dann war Riesenaufruhr im Ministerium, dass die Polizei da angerufen hat, das müssen Sie ihm jetzt sagen, der Minister kann nicht mit dem E-Scooter durch die Gegend fahren – und es war gar nicht er, sondern ich.“ 

Der 65-Jährige war von 2017 bis 2021 NRW-Ministerpräsident, später dann CDU-Kanzlerkandidat. Trotz seiner Niederlage gegen Herausforderer Olaf Scholz zog er als Abgeordneter in den Bundestag ein. Neben seiner Funktion als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses leitet der Aachener das Direktorium des Karlspreises, der in diesem Jahr an Mario Draghi verliehen wird.

daw