Russlands Truppen haben wohl den Zugang zum Satellitendienst Starlink verloren. Für das ukrainische Militär stehe der Dienst hingegen weiter zur Verfügung, meldete Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf „X“. Demnach wurden die Starlink-Terminals in ukrainischem Besitz registriert. Die von Russland eingesetzten Terminals sollen hingegen abgeschaltet worden sein.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Wie „Kyiv Independent“ unter Berufung auf ukrainische Kommandeure berichtet, habe die Ukraine Nachrichten russischer Streitkräfte abgefangen, in denen sich Russlands Streitkräfte über eine große Anzahl von Ausfällen der Starlink-Terminals beschwerten. „Für unseren Feind ist das eine Katastrophe“, sagte ein Berater Fedorows gegenüber der Zeitung. Auch in russischen Propaganda-Medien werde der Ausfall der Internetverbindung als Schwächung der Angriffstruppen beschrieben, heißt es.

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Zuvor hatte es Berichte darüber gegeben, dass Russland seine Drohnen mit Starlink-Satellitenverbindung steuere, die auf illegalem Weg beschafft worden seien. Das ukrainische Verteidigungsministerium kontaktierte daraufhin den Konzern SpaceX von Milliardär Elon Musk, der die Technologie bereitstellt. Über Drittländer soll Russland die Ausrüstung beschafft und diese in eigene Kampfdrohnen eingebaut haben. Dadurch wurden die russischen Drohnen immun gegen ukrainische Flugabwehrsysteme. 

Ukraine: Musk half bei Vorgehen gegen Russlands Truppen

Bei SpaceX ergriff man daraufhin Maßnahmen, um die Nutzung von Starlink-Satelliten für russische Drohnenangriffe zu unterbinden. „Die ersten Maßnahmen zeigen bereits Wirkung“, schrieb der ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow bereits am Sonntag im Onlinedienst X. In Musks Richtung fügte er an: „Danke, dass Sie uns unterstützen. Sie sind ein wahrer Verfechter der Freiheit und ein wahrer Freund des ukrainischen Volkes.“ 

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Zuvor hatte Musk selbst geschrieben: „Es scheint, dass die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu verhindern, funktioniert haben.“ Er ergänzte an die Adresse Kiews: „Lassen Sie uns wissen, wenn weitere Maßnahmen erforderlich sind.“ 

lro/dpa/AFP