In der Ukraine herrschen Temperaturen von minus 20 Grad. In die Eiseskälte hinein schickt Moskau in der Nacht zum Dienstag eine neue Luftangriffswelle, Hunderte Geschosse, die ein Ziel haben: das Land und seine Menschen noch tiefer in Kälte und Dunkelheit zu bomben.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Am Tag, an dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte Kiew besucht, und einen Tag vor der nächsten Runde der Friedensverhandlungen in Abu Dhabi sendet der russische Präsident Putin eine klare Botschaft: Wir machen keine Konzessionen, wir wollen die Ukraine in die Knie und zu einem Frieden zu unseren Konditionen zwingen. Hunderttausende Menschen sind ohne Strom, ohne Heizung, und der totale Kollaps des Energiesystems kann bislang nur durch das Improvisationstalent ukrainischer Ingenieure verhindert werden.

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Empfang für NRZ Reporter Jan Jessen
Jan Jessen ist Kriegs- und Krisenreporter in der Zentralredaktion.© FUNKE Foto Services | Kerstin Kokoska

Für die Menschen in der Millionenmetropole Kiew und anderen Großstädten wie Charkiw, Dnipro oder Odessa wird die Situation immer prekärer. Einen so bitteren Winter haben sie seit Kriegsbeginn nicht erleben müssen. Die Leidensfähigkeit der Ukrainerinnen und Ukrainer ist enorm. Aber auch sie kommt an ihre Grenzen.

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Die leisen Verletzungen: Psychologinnen im Krieg in der Ukraine
Im Krisenmodus
 

Was die Ukrainer dringender denn je benötigen, sind zusätzliche Luftabwehrsysteme und die entsprechende Munition, um ihre Städte vor dem russischen Furor zu schützen. Schon jetzt droht dem Land eine humanitäre Katastrophe. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es: In den kommenden Tagen soll es etwas wärmer werden.