Nach Medienprognosen hat der Rechtspopulist André Ventura den Einzug in die Stichwahl der portugiesischen Präsidentenwahl am 8. Februar geschafft. Der als sehr verlässlich geltende Sender RTP sieht ihn mit 20 bis 24 Prozent auf Platz zwei hinter Antonio José Seguro von der sozialdemokratisch ausgerichteten PS. Andere Medien melden ähnliche Werte.
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Das gute Abschneiden des 43-jährigen Ventura im Kampf um die Nachfolge des konservativen Amtsinhabers Marcelo Rebelo de Sousa (77) untermauert im EU-Land den rasanten Aufstieg der Rechtspopulisten. Nur sechs Jahre nach ihrer Gründung war Venturas Partei Chega (Es reicht) erst im Mai vorigen Jahres bereits zur zweitstärksten Kraft im Parlament in Lissabon avanciert.
Präsidentschaftswahl in Portugal: Ventura fehlen Chancen in Stichwahl laut Umfragen deutlich
In der Stichwahl werden Ventura derweil kaum Siegeschancen eingeräumt. Der Grund: Mehr als 60 Prozent der Befragten gaben in den Umfragen an, in einer Stichwahl auf keinen Fall für den Rechtspopulisten stimmen zu wollen. Medien sprachen von einem erneuten Prestigeerfolg für den aufstrebenden Politiker.
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Aufgrund des knappen Rennens muss jedoch die Auszählung der Stimmen abgewartet werden, um Gewissheit über den Ausgang der Abstimmung zu haben. Mit aussagekräftigen offiziellen Ergebnissen wird in der Nacht zum Montag gerechnet. Den Prognosen zufolge weiß man aber schon jetzt: Da kein Kandidat reelle Chancen auf eine absolute Mehrheit hat, wird erstmals seit 1986 bei der Wahl des Staatsoberhauptes in Portugal eine Stichwahl nötig sein.
dpa/jcst



![Friedrich Merz (CDU) und Bärbel Bas (SPD) im Juni im Bundeskanzleramt. Pressekonferenz [press conference] nach der ?bergabe des Berichts der Altersicherungskommission zur Rentenreform in Berlin](https://img.sparknews.funkemedien.de/413277497/413277497_1790592399_v16_9_1200.jpeg)



