Absage für ICE-Mitarbeiter in den USA: Das Management eines Hotels der Luxus-Kette Hilton im US-Bundesstaat Minnesota hat Mitarbeitern der amerikanischen Sicherheitsbehörde ICE den Aufenthalt in ihrem Haus verweigert. Die für die Kontrolle und Abschiebung von Migranten verantwortliche Behörde hatte kürzlich eine Buchungsstornierung in ihrem E-Mail-Postfach.

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Die Behörde macht den Fall selbst über ihren offiziellen X-Account (ehemals Twitter) öffentlich. Darin wurde ein Foto hochgeladen, das den E-Mail-Schriftverkehr zeigen soll. Darin schreibt das Hotel, konkret geht es um das Hampton Inn Lakeville, dass es eine Verbindung der angemeldeten Person zur Abschiebungsarbeit festgestellt habe. In einer anderen Nachricht, die einige Stunden zuvor an das ICE-Büro verschickt worden war, wird der Schritt erklärt: Man erlaube keinen ICE-Mitarbeitern den Aufenthalt im Hotel.

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Hilton storniert Reservierungen: Boykottaufrufe nach ICE-Eklat

Die Reaktion von ICE beinhaltet lediglich diese Frage: „Why did your team in Minneapolis cancel our federal law enforcement officer and agents‘ reservations?“ Zu Deutsch: „Warum hat euer Team in Minneapolis die Reservierung unserer Bundesbeamten und Agenten storniert?“ Der Vorfall wird bei X heftig diskutiert. Viele solidarisieren sich in ihren Beiträgen mit ICE; manche rufen sogar zum Boykott der Hilton-Kette auf. Hilton selbst hat auf den Post so weit ersichtlich bislang nicht reagiert.

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Die ICE-Beamten (ICE: Immigration and Customs Enforcement, dt. Einwanderungs- und Zollbehörde) sind in den USA stark umstritten und stehen für eine ideologische Verfolgung von Migrantinnen und Migranten in den Vereinigten Staaten. Die konsequente Ausweisung von kriminellen Einwanderern ist ein wahr gemachtes Wahlversprechen des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump. Tausende Menschen sollen ausgewiesen werden, wenn es nach dem Präsidenten geht. Doch immer wieder werden dabei Menschen unter Generalverdacht gestellt und fälschlicherweise verhaftet.

ICE-Agenten in der Kritik: Brisante Videos dokumentieren Festnahmen

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Im Zuge der „No Kings“-Proteste, die im vergangenen Jahr Zehntausende Menschen gegen die Trump-Regierung auf die Straße gebracht hatten, war das oft brutale Vorgehen der Agenten gegen Einwanderer kritisiert worden. Im Internet sind unzählige Videos von Festnahmen und Razzien durch ICE-Mitarbeiter zu finden.