Ricarda Lang (31) muss sich auf Social Media viel anhören: Wörter wie „Hängebauchschwein“, „Mastsau“ und „Pommespanzer“ schreiben Hater unter ihre Beiträge. Oder auch „Bitte verpissen!“ oder „Große Schnauze, keine Kompetenz“.

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Nun geht die frühere Grünen-Chefin in die Offensive: Auf Instagram veröffentlichte sie einen Post, in dem sie einige dieser Hateposts inklusive ihrer Urheber in einem Post zusammenfasste. Dazu posiert sie strahlend mit einem Mittelfinger, untermalt von dem Song „Lass dich nicht ficken“ von Popmusiker Axel Bosse.

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Viele Follower unterstützen Ricarda Lang

„Hasskommentare werden auch nicht gerade kreativer. Aber dafür lauter und mehr. Damit sorgen sie dafür, dass viele sich aus dem Netz zurück ziehen“, schrieb sie zu dem Beitrag. Zugleich verwies sie auf die Initiative Hate Aid, die Betroffene von digitalem Hass unterstützt.

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Fast 30.000 Likes hat Langs Beitrag inzwischen bekommen. Und viele Follower sprechen Lang auch in den Kommentaren ihre Unterstützung aus: „So traurig wie manche Menschen einfach so hasserfüllt und beleidigend sind“ oder „Ich hab mal gelesen, dass glückliche Menschen keine Hasskommentare schreiben. Ich bin fest überzeugt, dass das stimmt.“ Ein anderer verwies auf die mutmaßlich rechte Gesinnung vieler Hater: „Ich wette die Kommentare kommen zu 95 % aus der rechten Ecke. Lass dich nicht unterkriegen.“

jst/FMG