Die Spannungen rund um Venezuela nehmen gefährlich zu: US-Kriegsschiffe kreuzen vor der Küste, es gab bereits mehr als 20 Angriffe auf Boote und Dutzende Tote, während Caracas mit Mobilisierung und Manövern antwortet. Offiziell ist von einem „Kampf gegen Drogenterror“ die Rede. Doch viele Expertinnen und Experten zweifeln an dieser Begründung. Gleichzeitig bleibt das Land innenpolitisch tief gespalten, nicht zuletzt wegen der hochumstrittenen Präsidentschaftswahl 2024.

„Ich denke, Venezuela braucht eine Demokratisierung, die den Hauptimpuls aus Venezuela selbst schöpft.“ Mit diesem Satz bringt Politikwissenschaftlerin Claudia Zilla im Podcast „Im Krisenmodus“ das Dilemma auf den Punkt. Sie warnt: Eine Intervention von außen, und erst recht eine militärische, würde kaum stabile, demokratische Strukturen hervorbringen, sondern eher neue Konflikte.

Was das politisch bedeutet, wie sich der Alltag der Menschen tatsächlich verändert und warum Wahrnehmungen über die Lage so stark auseinandergehen, darüber berichtet im Podcast auch Jörg Bütefür, der viele Jahre in Caracas gelebt hat. Seine Beobachtungen zeichnen ein nuancierteres Bild – mit sichtbaren Verbesserungen im Alltag, aber auch mit harter sozialer Realität.

Hier könnt ihr in die Folge hören und euch selbst ein Bild machen:

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Karibik-Machtprobe: Venezuela – Invasion oder Säbelrasseln?
Im Krisenmodus
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Der Podcast ordnet außerdem ein, warum die USA gerade jetzt Druck aufbauen, welche Rolle regionale Bündnisse spielen – und weshalb das Regime um Präsident Nicolás Maduro trotz wirtschaftlicher Schieflage so stabil bleibt. Es geht um Machtstrukturen, um Loyalitäten in Militär und Geheimdiensten und um die Frage, ob die aktuellen Drohungen Teil eines größeren geopolitischen Spiels sind.

Mehr Hintergründe, Einschätzungen und Gesprächspartner findet ihr in der aktuellen Folge von „Im Krisenmodus“ mit Krisenreporter Jan Jessen:

Mehr Reportagen von Kriegsreporter Jan Jessen

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Im Podcast „Im Krisenmodus“ wird denjenigen eine Stimme gegeben, die den Alltag in Krisen- und Kriegsgebieten hautnah erleben. Soldaten, Helfer und Betroffene teilen ihre bewegenden Geschichten und berichten von den Herausforderungen und Tragödien, die Krieg und humanitäre Krisen täglich mit sich bringen.

Journalist Jan Jessen, bekannt für seine Reportagen aus den Brennpunkten der Welt, reist direkt an die Fronten und in Krisengebiete, um diese Geschichten einzufangen. Mit seiner journalistischen Expertise und sensiblen Herangehensweise gibt er den Menschen in Kriegs- und Konfliktregionen eine Plattform, die gehört werden muss.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.

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Alle zwei Wochen erscheint eine neue, eindringliche Folge, die die Hörerinnen und Hörer in eine andere Krisenregion entführt. Der Podcast lässt nicht nur das Grauen, sondern auch die Widerstandskraft und den Mut der Menschen spüren, deren Leben durch Konflikte erschüttert wurde.

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