Die Zukunft der Ukraine droht zwischen russischem Maximalismus, Regierungschaos in Washington und amerikanisch-russischen Geschäftsinteressen zerrieben zu werden.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Während in der Ukraine jeden Tag Zivilisten sterben, saßen in Miami Beach ein russischer Staatsfunktionär, ein Trump-Sondergesandter und der Schwiegersohn des US-Präsidenten zusammen. Sie planten nicht etwa mit Eilbedürftigkeit eine ausgeklügelte Friedensordnung, sondern milliardenschwere Deals.
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Deals, die Russland aus der internationalen Isolation holen und amerikanischen Investoren die Taschen füllen sollen. Europa und die Ukraine – nur noch ein Störfaktor. Sie sollen zahlen. Und sich fügen. Der Krieg wird zum Markt, nicht zur moralischen Angelegenheit.
Dahinter steht Donald Trump. Die Witkoffs und Kushners dieser Welt sind nur ausführende Organe. Diese Undercover-Wirtschaftsdiplomatie ist schamlos angesichts der Opfer Putins. Und sie ist gefährlich, weil sie jede ernsthafte außenpolitische Linie unterläuft und den Völkerrechts-Schleifer und Kriegsverbrecher Wladimir Putin, der partout keinen Frieden will, in die Hände spielt.
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Die Ukraine steht vor Beginn des vierten Kriegsjahres vor zwei zerstörerischen Kräften: Putins imperialer Gier, die Trump nicht einhegen will. Und Amerikas fataler Hang, die Diplomatie Milliardären zu überlassen, die Friedensverhandlungen mit Investoren-Logik betreiben. Düstere Aussichten.







