Im Zusammenhang mit der Festnahme des Terrorverdächtigen Abdallah R. haben die Behörden im Berliner Bezirk Neukölln erneut eine Razzia durchgeführt. Die Polizei durchsuchte ein Reisebüro in der Sonnenallee. Fragen zu dem Fall blieben dort unbeantwortet, so unsere Reporterin vor Ort. Von den Mitarbeitern hieß es, man habe nichts gesehen oder gehört.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Der 22-jährige Syrer R. war am Samstag in Berlin festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Vorbereitung eines Anschlags und das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger und terroristischer Organisationen vor. Er soll mit der Ideologie der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) sympathisiert haben.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) lobte die rasche Festnahme des Syrers durch das Landeskriminalamt (LKA). „Bei entsprechenden Hinweisen zögern wir nicht“, sagte sie. Nun folgen Ermittlungsarbeiten.

Mehr dazu: 22-jähriger Syrer wollte Anschlag verüben – „Haben schnell gehandelt“

Subsidiärer Schutz: Was der Status von R. bedeutet

Der Syrer R. lebt seit 2023 in Deutschland. Zuvor war er der Polizei nicht durch Kontakte zu islamistischen Personen oder Aktivitäten bekannt geworden. Der junge Mann hatte in Deutschland den Status eines Asylbewerbers mit subsidiärem Schutz erhalten. Diese Schutzform wird Menschen gewährt, die in ihrer Heimat ernsthaften Gefahren ausgesetzt wären, jedoch weder als asylberechtigt noch als Flüchtling anerkannt werden.

jst/pau/FMG