In den USA ist bei einem Schusswaffenvorfall mindestens ein Mensch getötet worden, mindestens zwei weitere wurden verletzt. Auch der mutmaßliche Schütze soll tot sein. Wie der CNN und NBC News berichten, wurde auf ein Abschiebezentrum der US-Einwanderungsbehörde Immigrations an Coustoms Enforcement (ICE) im texanischen Dallas geschossen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Bei einem Toten und den Verletzten soll es sich um Insassen der Einrichtung handeln, ICE-Agenten seien nicht betroffen. ICE-Interimschef Todd Lyons sagte in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN, der Angriff sei möglicherweise aus einem Hinterhalt ausgeübt worden. Darauf deuteten erste Informationen hin, sagte Lyons. Drei Menschen seien von den Schüssen getroffen worden. 

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Die Ministerin des Department of Homeland Security, Kristi Noem, gab bei X bekannt, der mutmaßliche Schütze habe sich das Leben genommen. Sie schrieb: „Der Schütze starb an eine selbst beigebrachten Schussverletzung.“ Der örtliche Fernsehsender Fox4 berichtete, bei den drei Opfern handele es sich um Menschen, die von der ICE festgehalten würden. Bei dem mutmaßlichen Schützen handele es sich um einen weißen Mann auf dem Dach eines Gebäudes, der die Waffe gegen sich selbst gerichtet habe, als Sicherheitskräfte sich im genähert hätten.  

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„Wir kennen das Motiv noch nicht, aber wir wissen, dass unsere ICE-Polizisten beispielloser Gewalt ausgesetzt sind. Das muss aufhören“, sagte Noem in einer Erklärung. „Bitte beten Sie für die Opfer und ihre Familien.“ Auch US-Vizepräsident J. D. Vance verurteilte den Angriff: „Die obsessiven Angriffe auf die Strafverfolgungsbehörden, insbesondere die ICE, müssen aufhören“, schrieb er auf X.

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Laut CNN handelt es sich bereits um die dritte Attacke gegen die ICE-Einrichtung in diesem Jahr. Nach Angaben der US-Heimatschutzbehördde soll es gegen die Einrichtung bereits zuvor eine Bombendrohung gegeben haben. Die ICE-Behörde ist insbesondere seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump für ihr rigoroses Vorgehen gegen illegale Migranten in den USA umstritten.