„Ich hatte die Gelegenheit, Charlie Kirk auszuschalten, und ich habe sie genutzt“, diese Notiz soll Tyler Robinson unter seiner Computer-Tastatur für seinen Mitbewohner hinterlassen haben. Der 22-Jährige wird beschuldigt, den rechtsextremen Aktivisten Charlie Kirk vor einer Woche mit einem Jagdgewehr erschossen zu haben. Die Anklage lautet auf Mord unter erschwerenden Umständen. Laut „CNN“ entdeckte die Polizei ein Foto dieser Notiz. Die Anklagedokumente, auf die sich der Sender beruft, offenbaren weitere brisante Details.

Enthüllungen aus den Anklagedokumenten

Wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht, informierte Robinson seinen Mitbewohner per SMS über die Notiz: „Ich war es, es tut mir leid“. Als dieser zunächst ungläubig antwortete – „Was? Du machst Witze, oder?“ –, begann ein ausführlicher Chat, in dem Robinson nicht nur die Tat gestand, sondern auch Details der Planungen und ein mögliches Motiv schilderte.

Robinson beschrieb dem Mitbewohner, der laut den Anklagedokumenten mit ihm in einer romantischen Beziehung stand, seinen Frust über den „Hass“, den er dem politischen Aktivisten Charlie Kirk zuschrieb. „Ich hatte genug von seinem Hass. Gegen manche Formen von Hass kann man nicht verhandeln“, schrieb Robinson in einer der Nachrichten. Er äußerte sich außerdem besorgt darüber, entdeckt zu werden. „Wenn es mir gelingt, mein Gewehr ungesehen zu holen, werde ich keine Spuren hinterlassen.“

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Sorgen um Spuren und mögliche Konsequenzen

Robinsons Nachrichten zeigen, dass er nicht nur den Mord über etwa eine Woche hinweg geplant haben soll, sondern auch über mögliche Konsequenzen nachdachte. „Das Einzige, was ich da gelassen habe, war das in ein Handtuch gewickelte Gewehr“, teilte er in einer Nachricht mit. Besonders besorgt zeigte er sich um mögliche forensische Beweise: „Keine Ahnung, ob es eine Seriennummer hatte. Vielleicht muss ich es zurücklassen und hoffen, dass sie keine Abdrücke finden.“

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Die Polizei soll schließlich von Robinsons Mitbewohner informiert worden sein, der die Textnachrichten weiterleitete und die Ermittlungen ins Rollen brachte. Der mutmaßliche Attentäter deutete an, dass er ursprünglich geplant hatte, die Tat geheimzuhalten. In einer von „CNN“ transkribierten Nachricht schrieb er: „Um ehrlich zu sein, hatte ich gehofft, dieses Geheimnis zu bewahren, bis ich eines natürlichen Todes sterbe. Es tut mir leid, dich hineinzuziehen.“

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Tyler Robinson droht nun die Todesstrafe

Der 22-jährige Robinson wurde am Dienstag erstmals einem Gericht im US-Bundesstaat Utah vorgeführt. Die Notiz, die er seinem Partner hinterlassen hat: „Lass alles stehen und liegen, was du gerade machst, und schau unter meine Tastatur“, wird als einer der zentralen Beweise im Mordfall des 31-jährigen Charlie Kirk angesehen. Im Falle einer Verurteilung droht dem mutmaßlichen Schützen die Todesstrafe.