Mit den Angriffen der israelischen Streitkräfte auf die mutmaßlichen Quartiere der Hamasführer in Katar hat Israel den Krieg gegen den Terror auf einen souveränen Staat am Golf ausgedehnt. Das wird Israel international weiter unter Druck bringen, aber es zeigt die große Entschlossenheit, mit der die Regierung in Jerusalem die Herrschaft der Hamas ein für allemal beenden will.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Der Schwur nach dem 7. Oktober, die Terrororganisation endgültig zu eliminieren, gilt auch für die Exil-Verstecke ihrer Führer. Sie müssen nach den Angriffen auf den Iran und jetzt Katar weltweit um ihr Leben fürchten.
Obwohl es sich um eine rein israelische Operation gehandelt haben soll, ist der Angriff ohne ausdrückliche Zustimmung der USA undenkbar. Die Monarchie auf der kleinen Halbinsel ist ein enger Verbündeter der Amerikaner – militärisch wie wirtschaftlich.
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Die US-Basis in Al Udeid vor den Toren der Hauptstadt Katars ist die größte im Nahen Osten und von strategischer Bedeutung. Hier fliegen keine israelischen Kampfjets oder Raketen durch den hermetisch gesicherten Luftraum ohne engste Abstimmung mit den US-Streitkräften.
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Daher ist klar: US-Präsident Donald Trump hat katarischen Boden zum Angriff freigegeben und das Land am Golf ist damit endgültig die Vermittlerrolle los, die es zwischen Palästinensern und Israels Regierung so gerne spielen wollte.
Das wird auch Auswirkungen auf das deutsch-katarische Verhältnis haben. Die Handelsbeziehungen konsequent auszubauen und gleichzeitig Katars Unterstützung der Hamas geflissentlich zu übersehen wird nach diesem Angriff nicht länger funktionieren.







