Die USA versuchen auch im Weltall ihre militärische Präsenz erhöhen. Nun arbeitet die US Space Force zusammen mit dem Raumfahrtunternehmen Gravitics an einem „Flugzeugträger“ für Satelliten. Diese sollen damit schnell – und ohne klassische Raketenstarts – in einen Orbit ausgesetzt werden können.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Das Projekt soll dabei laut US-Verteidigungsministerium in Zeiten wachsender Spannungen die Vorherrschaft der USA im Weltall gegenüber China und Russland sichern. Gravitics-Chef Colin Doughan sprach von einem „Game-Changer“ für künftige Sicherheits- und Verteidigungskonzepte. Kosten soll der „Flugzeugträger“ soll 60 Millionen US-Dollar.
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Laut den Entwürfen sollen die Satelliten sich in einem nicht unter Druck stehenden Bereich befinden, in dem die empfindliche Technik vor den extremen Bedingungen im All geschützt wird. Zudem können die Satelliten durch den Träger wesentlich unauffälliger platziert werden als etwa durch Raketenstarts – ein Vorteil für die militärische Sicherheit der USA.
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Schon länger private Kooperationen in der US-Raumfahrt
Das Projekt zeigt auch den wachsenden Einfluss privater Unternehmen in der militärischen Raumfahrttechnik. Neben Gravitics sind bei dem Projekt auch weitere Firmen wie Axiom Space beteiligt. In der zivilen Raumfahrt arbeitet die US-Weltraumbehörde Nasa mit SpaceX von Elon Musk zusammen, die mit ihren Dragon-Kapseln schon seit einigen Jahren Astronauten und Fracht zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Auch mit Boeing besteht eine Kooperation – allerdings sind die von dem Unternehmen entwickelten Starliner-Kapseln bislang wenig erfolgreich.
jst/FMG





