Zum 100-Tage-Amtsjubiläum der schwarz-roten Koalition gibt es schlechte Nachrichten für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Laut einer aktuellen Forsa-Erhebung im Auftrag von RTL und ntv fällt die Union auf 24 Prozent zurück. Damit wurde sie in dieser Legislaturperiode erstmals von der AfD überholt. Die Rechtspopulisten gewinnen weiter an Zustimmung und erreichen nun 26 Prozent.

Die SPD verharrt bei 13 Prozent und liegt damit gleichauf mit den Grünen, die leicht zulegen konnten. Die Linke verliert einen Punkt auf 11 Prozent, während FDP (3 Prozent), BSW (4 Prozent) und Sonstige (6 Prozent) unverändert bleiben. Auffällig ist der Anstieg der Nichtwähler und Unentschlossenen: Mit 25 Prozent liegt ihr Anteil deutlich über dem Wert der Bundestagswahl 2021.
Nur noch 29 Prozent zufrieden mit Kanzler Merz
Für Merz sind die Zahlen besonders bitter: Nur noch 29 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden. Das ist der schlechteste Wert seit seinem Amtsantritt. 67 Prozent äußern Unzufriedenheit, bei AfD-Anhängern sind es sogar 95 Prozent. Auch im eigenen Lager bröckelt die Unterstützung.
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Die Frage nach der Lösungskompetenz beantworteten nur 19 Prozent der Deutschen zugunsten der Union. AfD (12 Prozent) und SPD (7 Prozent) konnten leicht zulegen, während die Hälfte der Befragten keiner Partei zutraut, die zentralen Probleme des Landes zu bewältigen. Andere Umfragen zeichnen ein ähnliches, wenn auch weniger dramatisches Bild. Im aktuellen INSA-Trend bleibt die Union mit 27 Prozent noch knapp vor der AfD (25 Prozent).




![Friedrich Merz (CDU) und Bärbel Bas (SPD) im Juni im Bundeskanzleramt. Pressekonferenz [press conference] nach der ?bergabe des Berichts der Altersicherungskommission zur Rentenreform in Berlin](https://img.sparknews.funkemedien.de/413277497/413277497_1790592399_v16_9_1200.jpeg)


