Ob „Stachelschwein“-Panzer oder bizarre Anti-Drohnen-Buggies mit dem Namen „Bestienjäger“ – immer wieder setzt Russland an der Front in der Ukraine bizarre Gefährte der Marke Eigenbau ein. Nun sind in sozialen Medien Videos von der neuesten Version des „Schildkrötenpanzers“ aufgetaucht, wie unter anderem das Portal „t-online“ berichtet.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Der Panzer – bei dem es sich laut ukrainischen Bloggern um einen umgebauten T-72B3M handeln soll – verfügt zum Schutz über massive Stahlplatten und seitliche Metallgitter. Zudem sind an der Front, am Heck und an den Seiten zahlreiche Drähte angebracht, die offenbar Drohnen vorzeitig zur Explosion bringen sollen. Auch hatte der Panzer eine Walzer um Minen im Boden vorzeitig auszulösen.

Wann die Videos genau entstanden sind, ist unklar – schon häufiger wurden derartige Gefährte an der Front gesichtet. Da der Panzer keine Kanone hat, wird angenommen, dass Russland ihn vor allem zum Truppentransport einsetzt.

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Vielfältiger Schutz kann Panzer nicht vor Zerstörung bewahren

Der russische Propaganda-Kanal „RVvoenkor“ sprach von einem Panzer „wie aus einem Horrorfilm“, an dem „fast alle bekannten improvisierten Schutzvorrichtungen gegen Angriffsdrohnen“ angebracht seien. Der militärnahe russische Telegram-Kanal „Rybar“ reagierte verhaltener und schrieb, dass der Panzer vor allem auf einen Mangel an sicheren Fahrzeugen innerhalb der russischen Armee hindeutet.

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Auch die vielfältigen Schutzvorrichtungen konnten den Panzer jedoch am Ende nicht vor seiner Zerstörung bewahren. Nachdem er laut ukrainischen Angaben von mehreren Dutzend Drohnen getroffen wurde, wurde er schließlich durch eine Mine zerstört.

jst/FMG