Die Haltung der neuen Bundesregierung zum Klimaschutz ist, freundlich beschrieben, pflichtschuldig. Union und SPD bekennen sich zwar zum Ziel der Klimaneutralität 2045. Ideen und vor allem konkrete Pläne, wie sie dieses Ziel erreichen könnte, gibt es aber kaum.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Dabei sind die dringend nötig, das zeigt der Bericht des Expertenrats für Klimafragen. Dass die Bundesrepublik ihren Zielen zur Mitte des Jahrzehnts nicht hoffnungslos hinterherläuft, ist zum Teil ein Verdienst der Klimapolitik der Ampel-Koalition. Es ist aber auch ein Effekt von Krisen, die die Wirtschaftsleistung und damit den Emissionsausstoß gedrückt haben.

Klimaschutz durch Krise: Das kann für die nächsten Jahre nicht der Weg sein, den die Regierung weitergehen will. Doch einen anderen zeichnet sie nicht vor.
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Klimaschutz: Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt
Friedrich Merz und seine Koalition ignorieren das Klima auf eigene Gefahr. Jede Tonne CO2, die ausgestoßen wird, destabilisiert das Klima weiter, verursacht mehr Katastrophen, Leid und Schäden. Europa ist schon jetzt der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Das allein ist Grund genug, das Thema wieder nach oben auf die Tagesordnung zu setzen. Dazu kommt: Nichtstun wird teuer. Für die Bundesregierung, die für Milliarden Emissionsrechte dazukaufen muss, wenn sie die europäischen Ziele verfehlt.

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Aber auch für die Bürgerinnen und Bürger, wenn ab 2027 für Wärme und Verkehr die CO2-Preise über einen europäischen Emissionshandel bestimmt werden. Denn Verbrenner, Gas- und Ölheizungen werden dann absehbar teuer. Und die Bundesregierung wird die Preissteigerung abfedern müssen, um soziale Härten zu vermeiden.
Je weniger Menschen dann noch auf Benziner und Gasboiler angewiesen sind, umso besser – auch für Friedrich Merz.





