Donald Trumps Umfragewerte sind im freien Fall. Nur 41 Prozent der Amerikaner stehen laut einer Umfrage des US-Senders CNN aktuell noch hinter dem US-Präsidenten. Das ist der schlechteste Wert eines Präsidenten nach 100 Tagen im Amt seit etwa 80 Jahren. Noch bei der US-Wahl 2025 im November waren Trumps Umfragewerte blendend. Trump gewann damals nahezu alle Swing States und die sogenannte Popular Vote – und konnte seinen Wahlsieg von 2016 damit noch übertreffen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Umso deutlicher fällt nun auf, dass viele Wähler mit seiner zweiten Amtszeit bislang nicht zufrieden sind. Nur 22 Prozent der Befragten gaben an, voll und ganz von Trumps Regierungsarbeit überzeugt zu sein. Besonders bitter für die US-Regierung: In nahezu allen wichtigen Themenfeldern sinkt die Zustimmung, seien es Trumps Außenpolitik (-5 Prozent) oder seine Führungsqualitäten (-9 Prozent).
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Inflation & Zölle: Amerikaner nicht von Trumps Wirtschaftspolitik überzeugt
Am stärksten wächst die Unzufriedenheit über die Wirtschaftspolitik von Trump. Nur noch 35 Prozent (-9 Prozent) der Amerikaner sind laut Umfrage überzeugt, dass Trump die Inflation in den Griff bekommt, und ebenso wenig Befragte halten seine Zollpolitik für richtig. Noch im Dezember glaubten 65 Prozent der Amerikaner, dass Trump alles in allem gut für die US-Wirtschaft sei, inzwischen sind nur noch knapp über 50 Prozent davon überzeugt.
Trump will mit den Zöllen angebliche Handelsungleichgewichte mit anderen Ländern korrigieren und mehr Produktion in die USA verlagern. Fachleute zweifeln, ob das funktionieren kann. Die Preise für importierte Produkte treibt das Vorgehen in die Höhe. Das bekommen Unternehmen und Verbraucher zu spüren. Zudem ging der US-Präsident mitunter so erratisch vor, dass die Aktienmärkte zeitweise massiv einbrachen. Die US-Regierung ruderte mehrfach zurück, pausierte Zölle, kündigte dann wieder neue an – für Unternehmen und Verbraucher bedeutet das Chaos eine erhebliche Planungsunsicherheit.




