Die Atomgespräche zwischen dem Iran und den USA sind nach wenigen Stunden beendet worden. Wie iranische Medien übereinstimmend berichteten, fand der Auftakt des Dialogs unter Vermittlung des Sultanats Oman nach gut zwei Stunden einen Abschluss. Die Gespräche fanden laut dem iranischen Außenministerium in zwei getrennten Sälen statt, wobei Oman als Vermittler agierte und die Botschaften übermittelte.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Die Gespräche sollen „in der kommenden Woche“ fortgesetzt werden, wie das iranische Außenministerium mitteilte. Die indirekten Gespräche hätten in einer „konstruktiven Atmosphäre des gegenseitigen Respekts“ stattgefunden. Dabei sei es um eine Lockerung der Sanktionen und Atomthemen gegangen.
Die Unterhändler der USA und des Iran hätten sich dabei „einige Minuten“ direkt ausgetauscht, hieß es mit Verweis auf den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und den US-Sondergesandten Steve Witkoff. Ein omanischer Vermittler habe die Diskussionen geleitet.

Donald Trump hatte dem Iran vorab gedroht
Für die iranische Seite ist Außenminister Abbas Araghtschi angereist. Teheran spricht nach wie vor von indirekten Verhandlungen mit dem US-Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, während in Washington von einem direkten Kontakt zwischen den beiden Diplomaten die Rede war. Araghtschi war bei den bisher letzten Atomverhandlungen zwischen 2013 und 2015 die Nummer zwei der iranischen Delegation. Oman äußerte sich als diskreter Vermittler bisher nicht zu den Atomgesprächen.
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US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran im vergangenen Monat direkte Verhandlungen über ein neues Atomabkommen angeboten – und zugleich mit militärischen Konsequenzen gedroht, falls Teheran einer Begrenzung seines umstrittenen Atomprogramms nicht zustimmen sollte. Nach tagelangen Beratungen willigte Teheran schließlich ein – vor allem, um ein Ende der vorwiegend von den USA verhängten Sanktionen zu erreichen. Die Sanktionen gelten als ein wichtiger Grund für die derzeit desolate Wirtschaftslage des Iran.
daw, dpa, afp




