Ende März wurde bekannt, dass Armin Laschet (64/CDU) in seiner Heimatstadt Aachen mit stark erhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden war. Bei dem Vorfall im Juli 2024 sei der frühere CDU-Chef mit Tempo 97 geblitzt worden, dabei seien auf dem Außenring in Aachen nur 50 Kilometer pro Stunde erlaubt, hatte die „Bild am Sonntag“ berichtet.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Laut des Medienberichts sollte der ehemalige Unions-Kanzlerkandidat 428,50 Euro Strafe zahlen, zwei Punkte im Flensburger Verkehrssündenregister und ein Monat Fahrverbot erhalten.

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Eine Steilvorlage für den Autoverleiher Sixt. Der postete bei Instagram ein Foto von Laschet und schreibt dazu: „Ein schneller Wagen sollte nicht gleich die Karriere kosten. Den BMW 4er Coupé blitzschnell mieten bei Sixt.“ Hinzu kommt im Kleingedruckten der hämische Hinweis: „nur mit gültigem Führerschein.“

Damit aber nicht genug des Spotts: Auf einem zweiten Foto sind Laschet und SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius (65) zu sehen – die sich beide sehr ähnlich sehen. Darunter steht: „Kann ich mir deinen Führerschein leihen?“ Laschet hatte in letzter Zeit immer wieder erwähnt, dass es im Zusammenhang mit Pistorius häufig zu Verwechslungen komme.

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Dem „BamS“-Bericht zufolge wollte Laschet das Bußgeld zunächst nicht akzeptieren und legte durch seinen Anwalt Einspruch ein. Demnach hatte er sich bereits am Tag nach der Blitzer-Fahrt bei der Polizei gemeldet. Dort soll er als Entschuldigung für sein hohes Tempo vorgetragen haben, dass er von unbekannten Männern beim Einsteigen ins Auto beobachtet worden sei und die Männer ihm in ihrem Wagen über mehrere Straßen dicht gefolgt seien. 

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#11 Armin Laschet über Corona-Fehler, Merz als Kanzler – und seinen Doppelgänger
Meine schwerste Entscheidung
 

Laschet gab laut der „BamS“ an, er habe sich bedroht gefühlt und an frühere Morddrohungen aus seiner Zeit als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen erinnert. Deshalb habe er an einer Ampel Vollgas gegeben.

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Die Polizei suchte nach den angeblichen Laschet-Verfolgern, fand jedoch keine Spur, wie die „Bild am Sonntag“ berichtete. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aachen sagte der Zeitung: „Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ist nicht eingeleitet worden.“

AFP/dw