US-Justizministerin Pam Bondi hat die zuständige Staatsanwaltschaft angewiesen für Luigi Mangione die Todesstrafe zu fordern. Das gab das Justizministerium am Dienstag in einer Mitteilung bekannt. Darin heißt es „Luigi Mangiones Mord an Brian Thompson – einem unschuldigen Mann und Vater zweier kleiner Kinder – war ein vorsätzlicher, kaltblütiger Mord“. Nach sorgfältiger Überlegung habe sie die Bundesanwälte angewiesen, in diesem Fall die Todesstrafe zu fordern.

Montag, Mittwoch, Freitag
Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Bondi hatte bereits zu Beginn ihrer Amtszeit angekündigt, die Todesstrafe auf Bundesebene „wiederbeleben“ zu wollen. Ein Moratorium von Hinrichtungen auf Bundesebene solle aufgekündigt werden.

Luigi Mangione: Unterstützung aus dem Internet
Der 26-Jährige Mangione ist sowohl auf Bundes- als auch auf Ebene des Bundesstaates New York angeklagt, am 4. Dezember im New Yorker Stadtteil Manhattan den Chef des Krankenversicherungskonzerns UnitedHealthcare auf offener Straße erschossen zu haben. Ihm wird „terroristischer“ Mord vorgeworfen.
Thompsons Ermordung hatte in den USA für Erschütterung gesorgt, aber im Internet auch zu einer Serie hasserfüllter Kommentare über US-Krankenversicherer geführt. Den Konzernen wurde darin vorgeworfen, sich auf Kosten der Patienten zu bereichern. Die Ermittler fanden Hinweise darauf, dass Mangione aus Hass auf das US-Gesundheitssystem gehandelt haben könnte.
lro mit AFP




