Die Trump-Administration setzt ihren drastischen Sparkurs fort – nun trifft es ein Institut, das sich weltweit für Frieden einsetzt. Laut einem Bericht der „Washington Post“ hat das von Elon Musk geleitete Spargremium „Doge“ am Freitag nahezu alle US-Mitarbeiter des United States Institute of Peace (USIP) entlassen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Zwischen 200 und 300 Angestellte sollen ihren Job verloren haben, einige unter der Bedingung, auf ihr Klagerecht zu verzichten – im Gegenzug wurde ihnen eine Abfindung und eine längere Krankenversicherung angeboten. Erst zwei Wochen zuvor war der Leiter des Instituts entlassen und durch einen „Doge“-Mitarbeiter ersetzt worden.
„Doge“ feuert fast ein ganzes US-Friedens-Institut
Besonders pikant: Die Kündigungsmail soll laut „Washington Post“ voller Rechtschreibfehler gewesen sein – sogar der Name des Instituts und das Datum „April“ wurden falsch geschrieben. Einige wenige USIP-Mitarbeiter dürfen vorerst in den USA weiterarbeiten, vor allem in der IT und Personalabteilung.
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Mehrere der entlassenen Mitarbeiter wollen sich gegen die Kündigungen wehren. Sie argumentieren, dass das Gebäude des USIP dem Institut gehöre und nicht vom Staat finanziert werde. Weltweit beschäftigt das USIP rund 600 Personen, die Friedensverhandlungen in Krisengebieten unterstützen.
Trump hat Musk mit der Senkung der Staatsausgaben beauftragt und ihm dabei praktisch freie Hand gelassen. Dafür wurde das Spargremium Doge gebildet, das ans Weiße Haus angeschlossen ist. Musk treibt dort in Trumps Namen den Umbau des Staatsapparats voran – inklusive Massenentlassungen.
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les/dpa




