Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife verhinderte vermutlich, dass die drei Linksterroristen Peter Krauth, Thomas Walter und Bernhard Heidbreder 1995 einen Anschlag auf ein leer stehendes Gefängnis im Berliner Ortsteil Grünau begehen konnten. Das Trio gehörte mutmaßlich der terroristischen Vereinigung „Das K.o.m.i.t.e.e“ an, die noch 1995 aufgelöst worden sein soll. Die Männer hatten sich zu dem Anschlagsplan bekannt, waren dann aber abgetaucht. In der Folge verlor sich ihre Spur.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Wie der „Spiegel“ nun berichtet, wollen sich Kauth und Walter nun den deutschen Behörden stellen. Heidbeder, der Dritte im Bunde, ist bereits tot. Er verstarb 2021. Das Trio war per Haftbefehl gesucht worden und hatte 2021 politisches Asyl in Venezuela erhalten. Kauth und Walter, mittlerweile 65 und 62 Jahre alt, sollen noch diese Woche über Spanien zurück nach Deutschland reisen. In Madrid werden sie laut „Spiegel“ von der spanischen Polizei in Empfang genommen und nach Berlin gebracht.
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Urteil soll am 8. April gesprochen werden
Dort soll den beiden Männern schon am Montag, 17. März, der Prozess gemacht werden. Das bestätigte das Berliner Kammergericht. Vier Prozesstage seien angesetzt. Am 8. April soll das Urteil gesprochen werden. Wie Krauths Strafverteidiger Lukas Theune der „taz“ sagte, gebe es eine Vereinbarung, dass beide nur ein geringes Strafmaß erhalten, da sie geständig seien. Die deutschen Behörden hatten den Flüchtigen bereits 2001 und 2010 Angebote für rechte milde Urteile unterbreitet, sollten sie sich stellen. Damals hatten die drei Männer diese jedoch ausgeschlagen.
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