Messerangriff im Holocaust-Mahnmal: Täter vor Ermittlungsrichter

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    Am Abend des 21. Februar wurde am Holocaust-Mahnmal in Berlin ein 30-jähriger Tourist hinterrücks niedergestochen. Die Polizei fand einige Stunden nach der Tat den 19-jährigen Syrer Wassim al M. mit blutverschmierten Händen ganz in der Nähe. Er wurde verhaftet und nun in Karlsruhe dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Dieser habe einen neuen Haftbefehl der Bundesanwaltschaft erlassen und in Vollzug gesetzt, teilte die Karlsruher Behörde mit.

    Täter soll die IS-Ideologie anhängen

    Dem anerkannten Flüchtling werden versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft geht von einer heimtückischen Tat und niedrigen Beweggründen aus. Die Polizei sagte, der Syrer sei von Leipzig aus mit dem Zug nach Berlin gekommen, um „Juden zu töten“. Neben einem Messer als mutmaßlicher Tatwaffe soll er auch einen Koran, einen Zettel mit Versen daraus sowie einen Gebetsteppich in seinem Rucksack dabeigehabt haben. 

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    Der Beschuldigte teile die Ideologie der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“, so die Bundesanwaltschaft. Sie wirft ihm vor, aus einer radikal-islamistischen und antisemitischen Überzeugung heraus gehandelt zu haben, die sich gegen die freiheitliche Gesellschaftsform in Deutschland richtet.

    fgö, dpa, afp