Die Bundeswehr hat ein A321-Flugzeug zur Evakuierung von Mitarbeitern der deutschen Botschaft im Libanon geschickt. Laut Angaben des Auswärtigen Amtes und des Verteidigungsministeriums startete die Maschine am Montag in Richtung Beirut. Ziel ist es, nicht dringend benötigtes Personal sowie Angehörige der Botschaftsmitarbeiter aus dem Land zu bringen. „Die Botschaften bleiben arbeitsfähig“, teilten die beiden Ministerien aber mit.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Die Evakuierung bezieht sich allerdings nicht nur auf den Libanon: In den Auslandsvertretungen in Ramallah und Tel Aviv hat das Auswärtige Amt ebenfalls die Krisenstufen am Wochenende angehoben. Auch in diesen Botschaften sei eine „diplomatische Abholung“ eingeleitet worden. „Auf der Bundeswehrmaschine werden zudem vor allem auch aufgrund medizinischer Umstände besonders gefährdete deutsche Staatsangehörige mitgenommen“, heißt es in der Mitteilung.
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Die Bundesregierung fordert darüber hinaus alle Deutschen zur Ausreise auf. Für Bundesbürger im Libanon will das Auswärtige Amt Unterstützung bei kommerziellen Flügen und auf anderen Wegen zur Verfügung stellen. Nach Angaben eines Außenamtssprechers vom Montag befinden sich derzeit noch rund 1800 Deutsche im Libanon.
fmg/afp





