Dreieinhalb Monate nach der Bundestagswahl haben die Spitzen von Union und SPD ihren Parteigremien . Das teilten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chef Martin Schulz und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer am Freitag nach einer mehr als 24-stündigen Marathonsitzung in Berlin mit.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Der SPD-Vorstand sprach sich am Freitagnachmittag mit großer Mehrheit für Koalitionsverhandlungen mit der Union aus. Nach kontroverser Diskussion über die mit CDU und CSU ausgehandelten Sondierungsergebnisse stimmten von den mehr als 40 Mitgliedern des Spitzengremiums nur sechs gegen formelle Verhandlungen, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.
Zuvor hatten die rund 40 Unterhändler nach Angaben der Parteichefs einstimmig für ein Sondierungspapier gestimmt, das Grundlage für die Koalitionsverhandlungen sein soll. In der SPD soll es allerdings nach dpa-Informationen eine Enthaltung gegeben haben.
SPD-Basis muss noch zustimmen
Die Nacht der Sondierungsgespräche
Jetzt müssen die Parteigremien noch zustimmen. Bei der Union dürfte es keine Probleme geben. In der CSU sei ein Parteitag nicht notwendig, sagte Seehofer.
In der SPD ist die große Koalition aber höchst umstritten. Am 21. Januar soll ein SPD-Parteitag in Bonn grünes Licht für den Start von Koalitionsverhandlungen geben. Geschieht dies, können die Koalitionsverhandlungen bereits am 22. Januar beginnen - fast genau vier Monate nach der Bundestagswahl. (dpa)



















