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Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen will Abgeordneter seiner Partei im Europäischen Parlament werden. Dafür gibt er am 30. November den Fraktionsvorsitz im auf.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Sein Landtagsmandat werde er aber „für eine notwendige Übergangszeit“ behalten, schrieb Meuthen am Dienstag in einer E-Mail an seine Parteikollegen. Als neuen Chef der Landtagsfraktion schlug Meuthen seinen bisherigen Stellvertreter vor, den 62 Jahre alten Bernd Gögel.
Beatrix von Storch nun im Bundestag
„Das ist eine langfristig strategische Zielsetzung“, sagte der 56-Jährige am Dienstag in Stuttgart. Er wolle die eurokritische AfD wieder stark machen auf europäischer Ebene. Im Europaparlament folgt Meuthen auf Beatrix von Storch, die in den Bundestag gewechselt ist.
Der Bundeswahlleiter hatte zuvor bestätigt, dass Meuthen auf der Liste der aktuelle Nachrücker sei. Das Verfahren über die Berufung eines Listennachfolgers für die aus dem Europaparlament ausgeschiedene Abgeordnete Storch sei aber noch nicht abgeschlossen, teilte eine Sprecherin der Behörde mit.
Wechsel geht einigen nicht schnell genug
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Uwe Witt kritisierte, dass Meuthen sein Landtagsmandat nicht sofort abgeben will. „Damit nimmt er einem anderen Parteimitglied den Platz weg“, sagte Witt der Deutschen Presse-Agentur.
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„Fatal“ sei diese Entscheidung auch, weil Meuthen dieses Verhalten zuvor selbst kritisiert habe – unter anderem bei Marcus Pretzell, der inzwischen aus der AfD ausgeschieden ist. Pretzell ist der Ehemann der früheren AfD-Vorsitzenden Er ist Abgeordneter des Landtags in Düsseldorf und Mitglied des Europäischen Parlaments.
(dpa)






