Im Zuge hochrangiger Gespräche haben sich Süd- und Nordkorea auf ein drittes Gipfeltreffen zwischen Staatschef Moon Jae-in und Kim Jong Un geeinigt. Dies erklärten beide Delegationen am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme in Panmunjom. Demnach soll das Gipfeltreffen an einem nicht näher spezifizierten Tag im September in Pjöngjang stattfinden.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Die Delegationen beider Seiten trafen sich auf der nordkoreanischen Seite des Friedensdorfes Panmunjom entlang der entmilitarisierten Zone, die Nord- und Südkorea trennt. Die südkoreanische Delegation wurde von Vereinigungsminister Cho Myoung-gyon angeführt, die nordkoreanische Delegation von Ri Son Gwon, Vorsitzender der Agentur für zwischenkoreanische Angelegenheiten.

Die Beziehungen zwischen den beiden koreanischen Staaten zu verbessern, sei das Anliegen aller Koreaner, sagte Nordkoreas Delegationsführer Ri kurz vor Beginn der Gespräche.

Bisher noch keine konkreten Zusagen zur Abrüstung

Beim ersten Gipfeltreffen zwischen Moon und Kim im April hatten beide Seiten vereinbart, dass es im Herbst dieses Jahres ein weiteres Treffen der zwei Staatschefs in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang geben solle. Im Mai kam es zu einem spontan einberufenen zweiten Spitzentreffen zwischen Moon und Kim in Panmunjom.

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Kim hatte im Juni die Bereitschaft Nordkoreas zu einer „“ bekräftigt. Im Gegenzug zur atomaren sollen wirtschaftliche und diplomatische gegen Nordkorea aufgehoben werden. Es gab aber keine konkreten Zusagen, wie und bis wann werden solle. (dpa)