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Alle großen Zeitungen und Portale kommentierten bereits am Freitagabend das Ergebnis vom CDU-Parteitag. Was bedeutet das für die Union?
„Süddeutsche Zeitung“: „Die Vernunft hat gesiegt. Kontinuität statt Risiko - die CDU hat sich mit AKK für die sichere Variante entschieden.“
„FAZ“: „Die neue Dirigentin. Der Kampf um den Vorsitz der CDU ist entschieden, das Ringen um die Zukunft der Partei noch nicht. Doch weiß man nun immerhin: Es ist noch Leben unter dem Blei.“
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„Welt“: „Knapp besiegt Friedrich Merz im Kampf um den CDU-Vorsitz. Ihre Kür ist eine unaufhebbare Bestätigung des Kurses von Angela Merkel – und zeigt: Die Partei scheut das große Wagnis.“
„Die Zeit“: „Raus aus dem Gemischtwarenladen. Annegret Kramp-Karrenbauer war die beste Kandidatin für den CDU-Vorsitz. Ihre Aufgabe aber ist gewaltig: Sie muss der letzten Volkspartei die Beliebigkeit austreiben.“
„Bild“: „Kramp-KarrenPOWER.“
„Stuttgarter Zeitung“: „Diese Entscheidung birgt das geringste Risikopotenzial für den Übergang am Ende der Ära Merkel. Sie offenbart, was ohnehin schon alle wussten: Die CDU ist eben keine revolutionäre Partei.“
„Mitteldeutsche Zeitung“: „Es wird wahrscheinlich nicht sehr lange dauern und die ersten ostdeutschen Politiker trauern der Ära Merkel nach. Denn: Soviel Osten wie mit der Frau aus der Uckermark wird es in der Politik nicht noch einmal geben.“ (W.B./dpa)




