Vor gut einem Jahr sagte Christian Lindner noch: „Besser nicht regieren als falsch regieren.“ Nun drängt es den FDP-Vorsitzenden doch an die Macht.
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Der Chef-Liberale strebt nach einem Medienbericht möglichst rasch eine Regierungsbeteiligung seiner Partei im Bund an. dem „Stern“.
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Lindner verwies in dem Interview auf die Umbrüche in CDU und CSU. „Es ist etwas ins Rollen gekommen“, sagte er. Bei den vor einem Jahr sei klar gewesen, dass mit Angela Merkel keine Regierungsbeteiligung möglich gewesen sei.
Lindner: Merkel ist Person der Zeitgeschichte
Jetzt ändere sich die Konstellation. „Angela Merkel ist für mich eine Person der Zeitgeschichte“, sagte Lindner.
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Merkel wird auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember aber weiter Kanzlerin bleiben. hat ebenfalls seinen Rücktritt als Parteivorsitzender angekündigt, er will aber Innenminister bleiben.
Ausdrücklich begrüßte Lindner Horst Seehofers Rückzug von der CSU-Spitze. „Dass er den Weg freimacht, ist für alle Beteiligten ein guter Schritt“, sagte Lindner. Die Gesprächsbereitschaft der Liberalen hänge davon ab, dass ein echter Aufbruch möglich werde und die Partner fair miteinander umgehen wollten.
Christian Lindner betonte in dem Interview: „Wenn man gut regieren kann, darf man das Land nicht den Falschen überlassen.“ (W.B)





