Die große Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass sich das transatlantische Verhältnis unter US-Präsident Donald Trump verschlechtern wird. Das ist das Ergebnis einer (Stand Mittwoch, 25. April, 15 Uhr) kurz vor dem Besuch der Bundeskanzlerin in Washington.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Mehr als zwei Drittel der Befragten glauben demnach, das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA werde sich eher verschlechtern (47,3 Prozent) oder deutlich verschlechtern (20,8 Prozent).
Ergebnis in allen Altersgruppen ähnlich
Nur einige wenige Befragte (2,9 Prozent) gaben an, dass sich das Verhältnis aus ihrer Sicht deutlich verbessern werde. Ähnlich groß ist der Anteil derjenigen, die glauben, das transatlantische Verhältnis werde sich unter Trump eher verbessern (2,8 Prozent). Dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern unverändert bleiben, glaubt etwa jeder Fünfte (21,6 Prozent).
Die Ergebnisse sind in allen Altersgruppen in etwa gleich. Auch gibt es kaum Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen Nutzern in Ost- und Westdeutschland.
AfD-Wähler weichen deutlich ab
Auffallend sind jedoch die Unterschiede in der Einschätzung des Beziehungen, wenn man das Wahlverhalten der Befragten betrachtet. Nutzer, die sich dem Lager der Grünen zuordnen, sehen die Entwicklung auf transatlantischer Ebene am kritischsten. 81,9 Prozent von ihnen sind der Meinung, das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA verschlechtere sich unter Trump. Ähnlich ausgeprägt ist die Ansicht unter SPD-Wählern: Bei ihnen sind es 78,5 Prozent.
Eine deutliche Abweichung gibt es nur bei den Wählern der AfD: Hier sind mit 48,1 Prozent nur etwa die Hälfte der Befragten der Meinung, das Verhältnis werde schlechter.
Es ist ihr zweiter Besuch seit seinem Amtsantritt im Januar 2017. Das Verhältnis zwischen den beiden Politikern gilt als distanziert. Inhaltlich dürfte es bei dem Treffen vor allem um den und die Lage in Syrien und im Iran gehen.
Fast 14.000 Nutzer beteiligten sich an der Umfrage
Das deutsch-amerikanische Verhältnis hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. Es gibt zahlreiche Meinungsverschiedenheiten – sie betreffen unter anderem die Bereiche Freihandel und Klimaschutz, ebenso wie den Umgang und Organisationen.
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An der vom Online-Umfrageinstitut Civey durchgeführten Umfrage, die am vergangenen Freitag (20. April) startete und bis zum Mittwoch (25. April, 15 Uhr) lief, beteiligten sich etwa 13.900 Nutzer. Teilnehmen kann jeder – für die Berechnung repräsentativer Ergebnisse berücksichtigt Civey jedoch nur die Antworten von registrierten Abstimmern. Alle weiteren Informationen zu Civey finden .





