Die SPD wird am Freitagvormittag ihre Ministerliste für die Bundesregierung vorstellen. Am Morgen sollen zunächst das Präsidium und der Parteivorstand beraten, bevor gegen 10 Uhr die Öffentlichkeit informiert wird, wie die SPD am Mittwoch mitteilte. Die SPD besetzt sechs Ministerien in der erneuten großen Koalition.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Es wird erwartet, dass der bisherige Hamburger Regierungschef Olaf Scholz Bundesfinanzminister und Vizekanzler werden soll. Mit Spannung wird erwartet, wer Außenminister wird – Amtsinhaber Sigmar Gabriel werden wegen seines zerrütteten Verhältnisses zu Scholz und der designierten SPD-Chefin Andrea Nahles kaum noch Chancen eingeräumt. Ihm könnte der bisherige Justizminister Heiko Maas nachfolgen.
Merkel soll am 14. März zur Kanzlerin gewählt werden
Als Überraschungspersonalie für das Amt der Familienministerin wird die aus Ostdeutschland stammende Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln, Franziska Giffey, gehandelt. Außerdem wird die SPD die Ressorts Arbeit/Soziales, Justiz und Umwelt besetzen.
Am 14. März soll Angela Merkel (CDU) im Bundestag zum dritten Mal zur Kanzlerin gewählt werden. Unmittelbar nach der Wahl Merkels werden die Minister von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue ernannt und dann im Bundestag vereidigt. Anschließend könnte noch am selben Tag die erste Kabinettssitzung stattfinden. (rtr/dpa)




