Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel – und nun Kevin Kühnert. Der Stinkefinger scheint in der SPD inzwischen fast schon Tradition zu haben: Nach dem Kanzlerkandidaten Steinbrück von 2013 (auch im „SZ Magazin“) und dem ehemaligen SPD-Chef Gabriel (bei einer Wahlkampfveranstaltung mit rechten Demonstranten) zeigt nun auch der Juso-Chef den Mittelfinger zu einem besonderen Gruß.

Montag, Mittwoch, Freitag

Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

Hinter den Kulissen der Politik - meinungsstark, exklusiv, relevant.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Im „SZ Magazin“ an diesem Freitag ist er Protagonist des Ohne-Worte-Interviews, in dem er wie in dem Format üblich nur mit Gestik und Mimik auf die Fragen der Redaktion antwortet. Ein Redakteur des Magazins hat die provozierende Frage samt Antwort auf Twitter gepostet: „In CDU-Führungsrunden nennt man Sie offenbar ,den niedlichen Kevin’. Einverstanden?“

Kühnert lehnt die GroKo kategorisch ab. Bis zum 25. Februar tourt der Juso-Chef mit einer „No-GroKo-Kampagne“ durchs Land. 463.723 Sozialdemokraten können sich am SPD-Mitgliederentscheid über die große Koalition beteiligen. Das Ergebnis will sie verkünden. (les/dpa)