Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat mit einer Äußerung zu einem muslimischen Feiertag für mächtig Wirbel gesorgt. Im Internet wird bereits ausgiebig darüber diskutiert.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Auf einer Veranstaltung seiner Partei in Wolfenbüttel sagte der CDU-Politiker am Montagabend: „Ich bin bereit darüber zu reden, ob wir auch mal einen muslimischen Feiertag einführen . Kann man gerne vielleicht mal machen.“
„Generell christlich geprägt“
Schließlich gebe es ja Gegenden in Deutschland, wo Allerheiligen gefeiert werde und in anderen Regionen nicht, so der Minister. De Maizière weiter: „Wo es viele Moslems gibt, warum kann man da nicht auch mal über einen muslimischen Feiertag nachdenken.“ Einen bundesweiten Feiertag für Muslime lehnte er aber ab: „Generell sind unsere Feiertage christlich geprägt und das soll auch so bleiben. Pfingsten, Ostern, Weihnachten.“ Die Seite wolfsburgregional.de dokumentiert die Aussagen des Ministers in einem Audio-Mitschnitt.
In den sozialen Netzwerken machte die Äußerung des Ministers gleich die Runde. De Maizière lieferte mit seiner offenbar spontanen Äußerung vor allem dem rechten und rechtspopulistischen Publikum im Internet eine willkommene Vorlage, ihre These von der angeblichen „Islamisierung Deutschlands“ zu unterfüttern.
Die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete und jetzige AfD-Sympathisantin Erika Steinbach setzte sich gleich an die Spitze der Bewegung und warf de Maizière „Unterwerfung“ vor:




