Am 10. Juli geraten in der Nähe von Orichiw im Süden der Ukraine drei Schützenpanzer des Typs Bradley unter russisches Feuer. Im ersten verbrennt der Richtschütze, ein junger Mann mit dem Funknamen Skiper. Im zweiten Fahrzeug enthauptet eine Rakete den Fahrer, der im Krieg den Namen Liova erhalten hat.
Etwas mehr als zwei Monate später warten in einem Waldstück in derselben Region die Männer, die mit ihnen in den angegriffenen Schützenpanzern saßen, auf ihren nächsten Einsatz. Die 47. mechanisierte Brigade trägt die Hauptlast der Kämpfe an der Front bei Saporischschja. Dort, wo die ukrainischen Streitkräfte seit dem Beginn der Gegenoffensive am weitesten vorstoßen konnten.
- Kriegsmaterial: Gehen Russland im Ukraine-Krieg die Panzer aus?
- Teure Produkte: Russen kaufen westliche Waren, die in Kiew niemand will
- Rüstungsmesse: Panzer, Drohnen – und die Rakete, die uns vor Putin rettet
- Militärexperte: Masala: „Auf der Krim hat die Ukraine jetzt die Initiative“



