Jens Spahn spricht derzeit viel über Krebs. Vor ein paar Tagen sorgte er mit der Aussage für Aufregung, dass Krebs in ein paar Jahren besiegt sein könnte. Dafür wurde der Gesundheitsminister scharf kritisiert. Zum Weltkrebstag legte Spahn nach und twitterte Tipps zur Krebs-Vorsorge. Das löste zum Teil Entsetzen aus. Spahn entschuldigte sich wenig später.

Montag, Mittwoch, Freitag

Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Denn er postete am Montag eine Erklärung, wie jeder seinen persönlichen Kampf gegen Krebs beginnen könnte. „Wie? So: Nicht (mehr) rauchen, sich mehr bewegen, gesund ernähren und die Haut vor UV-Strahlung schützen (Sonnencreme)!“

Den Tweet versah er noch mit den Hashtags #Weltkrebstag und #prävention.

Jens Spahn kritisiert wegen Krebs-Vorsorge-Tipps – darum geht es:

  • Gesundheitsminister Jens Spahn muss sich auf Twitter Kritik gefallen lassen
  • Er hatte zum Weltkrebstag Vorsorge-Tipps getwitter
  • Seine Aussagen wurden schnell von Nutzern zerlegt

Schnell formierte sich bei Twitter Protest gegen diese sehr allgemeingültigen Tipps. „Mehrere Tote im Freundeskreis beweisen: Krebs kann immer passieren. Anders als dumme Tweets. Dagegen kann man sich schützen“, antwortete Autor Micky Beisenherz umgehend.

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Tatsächlich begannen dann immer mehr Menschen, ihre eigenen Geschichten oder die aus dem Bekannten- und Familienkreis zu posten.

Menschen, die gesund lebten, aber trotzdem krank wurden, fühlen sich von dieser Leichtigkeit des Gesundheitsministers massiv gestört. Drei Beispiele:

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Shitstorm gegen den Gesundheitsminister

Mit der Zeit entstand ein echter Shitstorm, aus sachlichen Reaktionen wurden Beleidigungen und ausformulierte Zweifel an dem Zustand des Politikers. Hunderte Nutzer begannen, sich aufzuregen.

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  • Hilfen für Familien:

Dass es nicht gut ankam, was er getwittert hatte, merkte dann auch Spahn – und entschuldigte sich Dienstagmittag. „Es tut mir leid, wenn mein Tweet missverständlich war.“

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Auch das führte zu schnellen Reaktionen:

Es ist nicht das erste Mal, dass Jens Spahns Äußerungen für große Kritik sorgen: Im vergangenen Jahr hatte und damit für große Empörung gesorgt. (ses)