Syrien-Konflikt

USA: Assad ist ganz sicher verantwortlich für Gasangriff

Die USA sehen es offenbar als erwiesen an, dass das Assad-Regime hinter dem mutmaßlichen Gasangriff auf die syrische Stadt Duma steckt.

Rauch steigt nach dem Einschlag einer Rakete der syrischen Armee über Duma auf. Ein mutmaßlicher Gasangriff auf die Stadt erhitzt die Gemüter im Syrien-Konflikt.

Rauch steigt nach dem Einschlag einer Rakete der syrischen Armee über Duma auf. Ein mutmaßlicher Gasangriff auf die Stadt erhitzt die Gemüter im Syrien-Konflikt.

Foto: Ammar Safarjalani / dpa

Washington.  Das US-Außenministerium hat keine Zweifel daran, dass die syrische Regierung für die mutmaßliche Giftgasattacke vom vergangenen Samstag in Syrien verantwortlich ist. „Wir haben alle miteinander gesprochen und Informationen ausgetauscht, darunter auch Geheimdienstinformationen, und wir können sagen, dass die syrische Regierung hinter diesem Angriff steckte“, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, am Freitag in Washington.

Sie zeigte sich überzeugt, dass Großbritannien nichts damit zu tun hat. Zuvor hatte Russland im UN-Sicherheitsrat die Auffassung vertreten, der Angriff könnte von britischer Seite inszeniert worden sein.

Trump dringt auf härteren Schlag gegen Syrien als Mattis

US-Präsident Donald Trump drängt seine Militärberater nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ zu einem deutlich härteren Schlag gegen Syrien als von diesen zunächst vorgesehen. Unter Berufung auf mehrere Quellen in der Regierung schrieb die Zeitung am Freitag (Ortszeit), Trump sei mit den ihm bisher präsentierten eher zurückhaltenden Optionen nicht zufrieden.

Trump habe sich in Treffen mit Verteidigungsminister James Mattis dafür stark gemacht, mit einem Militärschlag nicht nur die syrische Regierung zu treffen, sondern auch Russland und den Iran „bezahlen zu lassen“.

Maas: Chemiewaffenangriff darf nicht ohne Folgen bleiben

(dpa)