Holocaust-Gedenken

Kipping: Mehr Schüler sollten Gedenkstätten besuchen können

Linken-Vorsitzende Katja Kipping fordert mehr Möglichkeiten für Schüler, Gedenkstätten zu besuchen. Eine Stiftung könne dabei helfen.

Die Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, Katja Kipping, wünscht sich, dass Schulen häufiger Besuche von KZ-Gedenkstätten in den Unterricht integrierten.

Die Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, Katja Kipping, wünscht sich, dass Schulen häufiger Besuche von KZ-Gedenkstätten in den Unterricht integrierten.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Berlin.  Alle Schüler in Deutschland sollten nach Ansicht der Linken-Chefin Katja Kipping die Möglichkeit zum Besuch einer KZ-Gedenkstätte haben. „Erinnerungskultur lebt von der aktiven Teilhabe aller“, sagte Kipping unserer Redaktion aus Anlass des Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar.

„Und in diesem Sinne steht Bildungspolitik heute auch vor der Aufgabe sicherzustellen, dass allen Schülerinnen und Schülern der Besuch einer Gedenkstätte ermöglicht wird.“ Entsprechende Programme könne die Stiftung des Bundes „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ anbieten, so die Linken-Politikerin.

Tag des Gedenkens als Appell gegen Antisemitismus

Appelle, keinen Blick zurück zu werfen, seien in Deutschland derzeit ein „fortwährender summender Grundton“, sagte Kipping. Der Tag des Gedenkens beinhalte jedoch die Aufforderung sich gegen jeden Antisemitismus zu stellen und das Menschsein überall zu verteidigen, wo es in Frage gestellt werde, erklärte Kipping.

(FMG)

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