Zum Artikel: „Mehrheit gegen Einheitswaage“, vom 30. Mai
Liebe Entscheider vom Berliner Senat. Haben Sie sich einmal vorgestellt, was eine Breite von 60 Metern bedeuten würde? Ein Betonmonster vor der historischen Schlossfassade. Als Vertreter der Berliner sind sie doch verpflichtet, die Meinung der Mehrheit zu beachten. Oder ist es Ihnen gleichgültig, was die Menschen denken und wie es um die Beliebtheit des Senats steht?
Hans Holzmüller, Lichtenberg
Nehmt das Geld für die Wippe und baut stattdessen das Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal wieder auf. Es wurde zur Einigung Deutschlands in den Jahren 1870/71 errichtet. Es ist also ein echtes Einheitsdenkmal und passt dort hin.
Jörg Zindler, via Facebook
Anstatt die bereits vorhandenen Denkmäler zu pflegen oder diese abzureißen sollen nun Neue errichtet werden? Wie viele Gedenkstätten soll es denn noch in Berlin geben? Diese „Wippe“ ist vollkommen überflüssig. Der Unterhalt wird Unsummen kosten, erste Graffiti darauf sind schon vorprogrammiert.
Margarethe Nichting, via Facebook
Seit Kaisers Zeiten haben unsere Machthaber die Schlossfreiheit zweckentfremdet, um ihr jeweiliges „Hoheitsrevier“ zu markieren. So ließ Wilhelm II. die dortigen Bürgerhäuser enteignen und abreißen – um seinen kaiserlichen Machtanspruch durch das Einheitsdenkmal auszudrücken. Diese „Wippe“ ist ein schlechtes Nachfolgedenkmal, weil sie den damaligen antidemokratischen Abrissbeschluss legitimieren würde. Das alte Denkmalfundament sollte unbebaut stehen bleiben. Zum Gedenken an zerstörte Bürgerhäuser und als Mahnmal für Machtmissbrauch.
Michael Neiß, per E-Mail
Schon die Kontaktaufnahme sollte unter Strafe gestellt sein
Zum Artikel: „Berlin will mehr Gefährder beschatten“, vom 29. Mai
Gefährder nur zu beschatten ist nicht sehr hilfreich zur Vermeidung von Attentaten des „IS“. Ein Gefährder tritt irgendwie in Kontakt mit dem IS. Schon dies sollte unter Strafe gestellt sein – und sollte als Verbrechen mit einer Mindeststrafe von einem Jahr belegt werden. Denn durch die vollzogene Kontaktaufnahme würden später mit höchster Wahrscheinlichkeit Menschenleben zu beklagen sein. Erfolgt diese IS-Kontaktaufnahme durch einen Asylbewerber, müsste er nach Verbüßen der Strafe ausgewiesen werden. Ein Paragraf, der dies beinhaltet, sollte dem Strafgesetzbuch hinzugefügt werden. Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der brutal getöteten Zivilisten.
W. D. Braun, Gatow
Sollen die Bürger sinkendeLottomittel ausgleichen?
Zum Artikel: „Berlins Sportvereine
fordern mehr Geld“, vom 28. Mai
Auch wenn man den Sport mag: Sollen die Bürger sinkende Lottomittel ausgleichen? Wäre es da nicht geschickter, die Sparkassen in die Spur zu schicken? Weil diese rechtlich verpflichtet sind, ihre Überschüsse dem Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen.
Klaus Salomon, Reinickendorf
Liebe Herthaner, lasst bitte das Olympiastadion wie es ist
Zum Artikel: „Der umstrittene Stadionumbau“, vom 29. Mai
Liebe Herthaner, lasst bitte das Olympiastadion wie es ist.Von mir aus baut euch lieber ein neues. Es mag ja erscheinen, dass ein Umbau eine preiswerte Alternative ist. Es hat sich doch herumgesprochen, das öffentliche Bauvorhaben in Berlin zum Scheitern verurteilt sind. Ein gesperrtes Olympiastadion über Jahre liegt nicht im Interesse von Hertha und der Stadt Berlin.
Mirko Kummerow, per E-Mail

