Schulvergleichsstudie

KMK-Präsidentin ruft bei Pisa-Studie zu Gelassenheit auf

Die OECD veröffentlicht am Dienstag die neue Pisa-Studie. Bildungsexpertin Claudia Bogedan warnt vor der Überbewertung der Erhebung.

Claudia Bogedan, Präsidentin der Kultusministerkonferenz, will die Ergebnisse der Pisa-Studie nicht überbewerten.

Claudia Bogedan, Präsidentin der Kultusministerkonferenz, will die Ergebnisse der Pisa-Studie nicht überbewerten.

Foto: Rainer Jensen / dpa

Berlin.  Vor der Veröffentlichung der neuen Ergebnisse der Schulvergleichsstudie Pisa hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Claudia Bogedan, zu Gelassenheit aufgerufen: Tests wie Pisa und andere würden bei der Einordnung des Bildungsgeschehens helfen und Orientierung für das politische Handeln bieten.

„Eine Aussage über die Qualität von Bildungsprozessen erlauben sie nicht. Hier braucht es tiefere Einblicke“, sagte Bremens Senatorin für Kinder und Bildung dieser Redaktion. An diesem Dienstag veröffentlicht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Ergebnisse der jüngsten Testrunde von 2015, an der 10.000 Schüler aus Deutschland teilgenommen hatten. (FMG)