Wenn es nicht ein kluger Plan von Angela Merkel war, dann ist es immerhin eine glückliche Fügung: Am Sonntag wird die Kanzlerin der CDU-Führung und dann der Öffentlichkeit wohl endlich ankündigen, dass sie 2017 für eine vierte Amtszeit kandidiert – kurz vorher, als dramatische Ouvertüre, unterstreicht Merkel im Kanzleramt eindrucksvoll ihre überragende Rolle auf internationaler Bühne.

Wichtige Regierungschefs der westlichen Welt empfängt sie am Freitagvormittag zum Sechser-Gipfel, um im kleinsten Kreis über die großen Krisen der Welt zu beraten. Und um die heimliche Sorge zu erörtern, der Machtwechsel in den USA werde die nächste große Krise auslösen.

US-Präsident Barack Obama ist schon zum dritten Mal während seines Berlin-Besuchs zu seiner „wunderbaren Freundin Angela“ ins Kanzleramt gekommen, an der runden Tafel haben außerdem der französische Staatspräsident François Hollande, die britische Premierministerin Theresa May, der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy und sein italienischer Amtskollege Matteo Renzi Platz genommen. Die EU-Kollegen sind eigens nach Berlin gereist, um bei Kaffee, Tee und Saft für zwei Stunden mit Obama und Merkel zu sprechen.

Treffen der EU-Staatschefs mit Obama

Ein letztes Mal trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den noch amtierenden US-Präsidenten, Barack Obama.
Ein letztes Mal trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den noch amtierenden US-Präsidenten, Barack Obama. © dpa | Bernd Von Jutrczenka
In den Gesprächen soll es um die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, den gemeinsamen Kampf gegen den „Islamischen Staat“, den Syrienkrieg oder auch die Beziehungen zu Russland gehen.
In den Gesprächen soll es um die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, den gemeinsamen Kampf gegen den „Islamischen Staat“, den Syrienkrieg oder auch die Beziehungen zu Russland gehen. © dpa | Bernd Von Jutrczenka
Beide Staatschefs schätzen sich als Partner und Freunde, wie sie sich gegenseitig versicherten.
Beide Staatschefs schätzen sich als Partner und Freunde, wie sie sich gegenseitig versicherten.© Getty Images | Alexander Koerner
Nach Obama kommt auch Frankreichs Präsident François Hollande in Berlin an. Hollandes innenpolitische Ziele ähneln Merkels Agenda in einem Punkt besonders: den Aufstieg der Rechtspopulisten zu verhindern.
Nach Obama kommt auch Frankreichs Präsident François Hollande in Berlin an. Hollandes innenpolitische Ziele ähneln Merkels Agenda in einem Punkt besonders: den Aufstieg der Rechtspopulisten zu verhindern. © Getty Images | Sean Gallup
Die Beziehung der beiden gilt als herzlich, man hat schon zu vielen Themen gemeinsam gearbeitet.
Die Beziehung der beiden gilt als herzlich, man hat schon zu vielen Themen gemeinsam gearbeitet.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Noch recht neu dagegen ist das Verhältnis zu Großbritanniens Premierministerin Theresa May, die erst seit dem Brexit-Votum im Juni die Geschäfte auf der Insel leitet.
Noch recht neu dagegen ist das Verhältnis zu Großbritanniens Premierministerin Theresa May, die erst seit dem Brexit-Votum im Juni die Geschäfte auf der Insel leitet.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Mit May wird Merkel nach dem Treffen der EU-Chefs auch noch allein zum Gespräch zusammenkommen.
Mit May wird Merkel nach dem Treffen der EU-Chefs auch noch allein zum Gespräch zusammenkommen.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
May hat die schwierige Aufgabe, Großbritannien nach dem Brexit-Referendum aus der EU zu führen. Wann dies geschehen soll, ist weiterhin unklar.
May hat die schwierige Aufgabe, Großbritannien nach dem Brexit-Referendum aus der EU zu führen. Wann dies geschehen soll, ist weiterhin unklar.© dpa | Bernd Von Jutrczenka
Willkommen hieß Merkel auch Italiens Premier Matteo Renzi, der an den Gesprächen mit Obama teilnimmt.
Willkommen hieß Merkel auch Italiens Premier Matteo Renzi, der an den Gesprächen mit Obama teilnimmt.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Spaniens Premierminister Mariano Rajoy gehört der konservativen Partido Popular an und leitet die spanische Regierung seit 2011.
Spaniens Premierminister Mariano Rajoy gehört der konservativen Partido Popular an und leitet die spanische Regierung seit 2011.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Spanien hat derzeit weniger unter rechten Populisten als unter hoher Jugendarbeitslosigkeit und Staatsverschuldung zu leiden – eine Folge der Bankenkrise.
Spanien hat derzeit weniger unter rechten Populisten als unter hoher Jugendarbeitslosigkeit und Staatsverschuldung zu leiden – eine Folge der Bankenkrise. © dpa | Bernd Von Jutrczenka
Im Bundeskanzleramt kommen die Politiker anschließend an einem runden Tisch zusammen. Es ist Obamas letzter Besuch in seiner Funktion. Seine Aufgabe ist es auch, seine Kollegen auf Trumps kommende Präsidentschaft einzustimmen.
Im Bundeskanzleramt kommen die Politiker anschließend an einem runden Tisch zusammen. Es ist Obamas letzter Besuch in seiner Funktion. Seine Aufgabe ist es auch, seine Kollegen auf Trumps kommende Präsidentschaft einzustimmen.© dpa | Kay Nietfeld
Die gegenseitigen Versicherungen von Obama und Merkel, wie sehr man einander schätze, gingen über das politische Protokoll weit hinaus. Der Abschied falle ihr schwer, das sei klar, hatte Merkel auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstagabend gesagt.
Die gegenseitigen Versicherungen von Obama und Merkel, wie sehr man einander schätze, gingen über das politische Protokoll weit hinaus. Der Abschied falle ihr schwer, das sei klar, hatte Merkel auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstagabend gesagt.© Getty Images | Pool
Immer wieder ließ Obama während seines Besuches auch Kritik an Trump durchscheinen, etwa, als er in Richtung Trump sagte, ohne dessen Namen zu nennen: „Wenn man nicht seriös ist in diesem Job, dann hat man ihn vermutlich nicht lange.
Immer wieder ließ Obama während seines Besuches auch Kritik an Trump durchscheinen, etwa, als er in Richtung Trump sagte, ohne dessen Namen zu nennen: „Wenn man nicht seriös ist in diesem Job, dann hat man ihn vermutlich nicht lange.© Getty Images | Pool
Am Freitagnachmittag werden sowohl Barack Obama als auch May, Renzi, Hollande und Rajoy wieder aus der deutschen Hauptstadt abreisen.
Am Freitagnachmittag werden sowohl Barack Obama als auch May, Renzi, Hollande und Rajoy wieder aus der deutschen Hauptstadt abreisen.© dpa | Bernd Von Jutrczenka

Sechser-Gipfel symbolisiert Merkels Bedeutungszuwachs

Die Kanzlerin könnte stolz sein auf ihre Gastgeberrolle. Oder wehmütig. Denn das Treffen der Mächtigen an Merkels Tisch ist in Wahrheit eine Runde der Verlierer und Absteiger: Obama ist auf Abschiedstour, Hollande droht nächstes Jahr die Abwahl, Renzi ein Debakel beim Verfassungsreferendum am 2. Dezember, Rajoy stützt sich nur auf eine Minderheitsregierung. Und May ist wegen des Brexit sowieso unter Druck. Merkels Kreis vertrauter, verlässlicher und verbündeter Regierungschefs schmilzt also zusammen. Da ragt die Kanzlerin als Chefin einer stabilen Regierung im größten EU-Land, die mit elf Dienstjahren länger im Amt ist als alle ihre Gäste, einsam heraus.

So symbolisiert der Sechser-Gipfel, welchen Bedeutungszuwachs Merkel gerade erlebt: In den USA wird sie von den Demokraten nach dem Wahlsieg von Donald Trump schon als „letzte Verteidigerin des freien Westens“ gefeiert. Ganz so weit geht Obama in Berlin nicht, aber er lobt, Merkel habe „ungeheure Lasten zu tragen“. Und wenn sie 2017 noch einmal kandidiere, „wird sie tatsächlich große Verantwortung haben“ für das westliche Werte- und Sicherheitsbündnis.

Merkel hat sich offenbar in der Frage der Kanzlerschaft entscheiden

Darf sie sich da verweigern? Merkel hat sich offenbar entscheiden: Nein. Sie macht weiter, kandidiert 2017 noch einmal. Der Machtwechsel in den USA habe ihr noch einmal klargemacht, dass sie keine andere Wahl habe, sagt ein Vertrauter: „Sie weiß, wie groß die Hoffnungen in sie jetzt sind.“ In einer Klausur der CDU-Spitze wird Merkel am Sonntag das lang erwartete Signal geben. Bei einer Pressekonferenz am Abend will sie auch erste programmatische Pflöcke einschlagen. Der Zusammenhalt der Gesellschaft, Umwelt, Digitalisierung, Sicherheit, Zuwanderung und Europa sollen die Schwerpunkte eines Zukunftsplans sein, der Merkels Profil als Krisenmanagerin ergänzen soll.

Der CDU-Parteitag am 6. Dezember kann Merkel so wieder zur Parteivorsitzenden wählen, es soll eine Krönungsmesse werden. Dabei hat die 62-Jährige durchaus längere Zeit überlegt, ob sie sich eine vierte Amtszeit als Kanzlerin antun soll, wie Vertraute berichten. Ehemann Joachim Sauer wird kommendes Jahr 68, seine Forschungsprofessur läuft gleichzeitig aus. Das Ehepaar hatte Pläne geschmiedet für eine ausgedehnte Amerikareise im Ruhestand.

Zehn Jahre an der Spitze sind genug, warnte Kanzler Schröder

Als Merkel schon einige Jahre im Amt war, erklärte sie in kleiner Runde, zehn Kanzlerjahre seien die „maximale Stehzeit“ für einen Spitzenpolitiker. Ihr Vorgänger Gerhard Schröder sieht das ähnlich, er riet Merkel früh zur Vorsicht: „Die Beanspruchung im Amt ist immens, zwei Wahlperioden sind genug.“

Allerdings hat Merkel eine eiserne Konstitution. Und es wirkt nicht gespielt, wenn sie über ihre anhaltende Freude an der Aufgabe erzählt: Kanzlerin sein heißt für sie vor allem, pragmatisch an Lösungen für immer wieder neue Probleme zu tüfteln. Innenpolitisch wird der Wahlkampf diesmal aber nicht einfach – die CSU ziert sich, Merkel zu unterstützen, und die Flüchtlingskrise hat ihren Nimbus der über dem Parteienstreit stehenden Präsidial-Kanzlerin angekratzt; für Rechtspopulisten ist sie zur Hassfigur geworden, das ist neu.

Schäuble und von der Leyen haben nicht genügend Rückhalt

Inzwischen hat die Union aber kaum noch eine Alternative, ein Verzicht Merkels würde CDU und CSU in die Krise stürzen: Wolfgang Schäuble wäre als Kanzlerkandidat erkennbar nur eine Übergangslösung, Ursula von der Leyen fehlt der breite Rückhalt in der Union. Merkel will sich nun im Wahlkampf als Anker der Stabilität in unruhigen Zeiten empfehlen. Aber als „letzte Führerin der freien Welt“ wird sie gewiss nicht antreten.

An der Seite Obamas wehrt sie diesen Titel auf Nachfrage eines Journalisten ab und erklärt, glücklicherweise gebe es noch „sehr viele“, die sich den gleichen Werten und Zielen verschrieben hätte. „Das ist ein ganz gemeinsamer Kampf.“

Merkel weiß natürlich, dass sie schon Ärger bekäme, wenn sie sich nur „Führerin von Europa“ nennen würde. Mit ihrem harten Kurs in der Euro-Krise hat sie sich viele Feinde gemacht, in der Flüchtlingskrise spielt sie in der EU fast eine Außenseiterrolle. Für die Berliner Diplomatie gilt schon lange: Deutschland muss zwar vorangehen, aber es darf nie wie Führung aussehen.

US-Präsident Obama sagt: Merkel ist eine harte Frau

So tritt Merkel nach dem Sechser-Gipfel im Kanzleramt mit dem spanischen Premier vor die Presse und beschwört eine enge europäische Kooperation angesichts der Unsicherheiten über den Kurs des künftigen US-Präsidenten Trump. Aber: „Ein Mensch alleine kann niemals alles lösen, sondern wir sind nur gemeinsam stark“, betont die Regierungschefin. Als Kanzlerin tue sie ihren Dienst für die Menschen in Deutschland – das schließe ein, auch für den Zusammenhalt und Erfolg Europas zu arbeiten.

Da gibt es viel zu tun in den nächsten Jahren: Von der noch nicht ausgestandenen Euro-Krise über den Brexit bis zu den rechtspopulistischen Bewegungen, die den Fortbestand der EU bedrohen. Zu Merkels großer Bewährungsprobe aber würde die Bewältigung der Flüchtlingskrise werden – und die Neuordnung des Verhältnisses zwischen Europa und den USA. „Ich wünschte, ich könnte ihr helfen“, sagt Obama über Merkel angesichts der Herausforderungen. „Aber sie ist eine harte Frau. Sie ist tough, sie ist zäh.“

US-Präsident Barack Obama besucht Berlin

Barack Obama besucht zum letzten Mal als US-Präsident Deutschland. Wir begleiten seinen dreitägigen Staatsbesuch in Berlin in Bildern.
Barack Obama besucht zum letzten Mal als US-Präsident Deutschland. Wir begleiten seinen dreitägigen Staatsbesuch in Berlin in Bildern.© dpa | Kay Nietfeld
Um 17.51 Uhr war die Air Force One, die Maschine des Präsidenten, auf dem Flughafen Tegel gelandet.
Um 17.51 Uhr war die Air Force One, die Maschine des Präsidenten, auf dem Flughafen Tegel gelandet.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Kurz nach 18 Uhr joggte Obama dann die Flugzeugtreppe herunter.
Kurz nach 18 Uhr joggte Obama dann die Flugzeugtreppe herunter.© dpa | Rainer Jensen
Von Soldaten der Bundeswehr wurde Obama mit militärischen Ehren empfangen.
Von Soldaten der Bundeswehr wurde Obama mit militärischen Ehren empfangen.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Am Flughafen hielt sich der Präsident jedoch nicht lange auf.
Am Flughafen hielt sich der Präsident jedoch nicht lange auf.© dpa | Kay Nietfeld
In Empfang nahmen ihn dort der US-Botschafter in Deutschland, John Emerson und seine Frau Kimberly.
In Empfang nahmen ihn dort der US-Botschafter in Deutschland, John Emerson und seine Frau Kimberly.© Getty Images | Sean Gallup
Obama hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt als seine engste Verbündete während seiner beiden Amtszeiten bezeichnet. Das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA hatte  jedoch besonders unter dem Abhörskandal der NSA zeitweise Schaden genommen.
Obama hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt als seine engste Verbündete während seiner beiden Amtszeiten bezeichnet. Das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA hatte jedoch besonders unter dem Abhörskandal der NSA zeitweise Schaden genommen.© dpa | Rainer Jensen
Mit der gesicherten Limousine mit dem Spitznamen „The Beast“ ging es dann zum Hotel Adlon, wo Barack Obama während seines Deutschlandbesuches schläft.
Mit der gesicherten Limousine mit dem Spitznamen „The Beast“ ging es dann zum Hotel Adlon, wo Barack Obama während seines Deutschlandbesuches schläft.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
„The Beast“ begleitet den US-Präsidenten und seinen Außenminister auf seinen Reisen. Die Limousine findet im Bauch der Air Force One Maschine Platz.
„The Beast“ begleitet den US-Präsidenten und seinen Außenminister auf seinen Reisen. Die Limousine findet im Bauch der Air Force One Maschine Platz. © dpa | Ralf Hirschberger
Der Stadtteil Mitte in Berlin war zuvor weiträumig abgesperrt worden.
Der Stadtteil Mitte in Berlin war zuvor weiträumig abgesperrt worden.© dpa | Jörg Carstensen
Vor allem rund um das Brandenburger Tor und den Pariser Platz gab es zahlreiche Straßensperrungen.
Vor allem rund um das Brandenburger Tor und den Pariser Platz gab es zahlreiche Straßensperrungen.© dpa | Sebastian Gollnow
Die eigens eingerichtete Sicherheitszone umfasst den gesamten Bereich um das Kanzleramt, den Reichstag, das Brandenburger Tor, die amerikanische Botschaft, das Hotel Adlon und das Holocaust-Mahnmal.
Die eigens eingerichtete Sicherheitszone umfasst den gesamten Bereich um das Kanzleramt, den Reichstag, das Brandenburger Tor, die amerikanische Botschaft, das Hotel Adlon und das Holocaust-Mahnmal.© dpa | Ralf Hirschberger
Bereits an den Tagen zuvor waren besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Unter anderem wurden Gullys und Abwasserkanäle verschlossen.
Bereits an den Tagen zuvor waren besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Unter anderem wurden Gullys und Abwasserkanäle verschlossen.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Bauarbeiten vor dem Amtsbesuch.
Bauarbeiten vor dem Amtsbesuch.© REUTERS | FABRIZIO BENSCH
Am 16. November herrscht Ausnahmezustand um das Brandenburger Tor. Am 18. wird Obama jedoch schon weiterreisen.
Am 16. November herrscht Ausnahmezustand um das Brandenburger Tor. Am 18. wird Obama jedoch schon weiterreisen. © dpa | Paul Zinken
Nur Soldaten, Polizei, Politiker und Gäste des Präsidenten kommen durch die Absperrungen.
Nur Soldaten, Polizei, Politiker und Gäste des Präsidenten kommen durch die Absperrungen.© dpa | Sebastian Gollnow